Vortrag am 16.10.11 "Zeig mir doch, was
Mohammed Neues gebracht hat!"
vor dem
"Bürgerforum von Wertingen"
(Vortragstext analog Rubrik "Vergleich: Christentum und Islam" bzw.
untenstehendes 4-teiliges Video)
Kritische Beteiligung am Münchner 9/11-Gedenktag sowie "Friedenstreffen" vom
11.-13.09.11
Vortrag am 08.09.11 von DVC-Initiator Stefan Ullrich anhand seines Buches "Touring
9/11":
"10 Jahre 9/11-Verschwörungstheorien: Was ist nun die Wahrheit?"
(ausführlicher Bericht mit Video demnächst)

Die Prüfung und Widerlegung der
9/11-Verschwörungstheorien anhand eigener Recherchen in den USA
Die allgemeine Problematik des Islam
Die Suche nach Osama bin Laden in Pakistan
VIDEOS zum Vortrag "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat!"
Teil 1: formal-struktureller Vergleich von christlichem und islamischem Glauben
Teil 2: materiell-inhaltlicher Vergleich von christlicher und islamischer Lehre
Teil 3: konkrete christliche und islamische Glaubensforderungen im direkten
Schlagabtausch
Teil 4: konkrete christliche und islamische Glaubensziele + Schluss-Resümee
(Gesamttext auch unter der Rubrik "Vergleich: Christentum und Islam")
Beteiligung am
Großen Islamkritischen Wochenende in Stuttgart (BPE) vom 02.-05.06.2011
DVC-Lesung über die Suche nach Osama bin Laden
Rede bei der "Demo gegen
Christenverfolgung" in Frankfurt am 12.03.11
HIER
eine sehr schöne filmische Zusammenstellung der gesamten Demo mit Reden und
Interviews von
BPE
Und
HIER
die komplette DVC-Rede auf Video
Der unverkürzte Urtext
hier:
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn und alle anderen, die sich heute hier versammelt haben!
Erst ein gutes halbes Jahr ist es her, dass der Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz Luigi Padovese, ein sehr frommer und treuer Diener Christi, unter Allah-uh-akbar-Rufen von seinem muslimischen Fahrer bestialisch geköpft worden ist, doch schon hat die Welt es wieder vergessen – wenn sie jemals überhaupt Notiz davon genommen hat. Und erst vor kurzem hat sich die Regierung desselben Landes, einst eine Wiege des Christentums, angemaßt, sogar das altehrwürdige Traditionskloster Mor Gabriel einfach zu enteignen – während ihr Ministerpräsident selbst fast zeitgleich seine Landsleute in Deutschland zur Abschottung und Islamisierung unseres Landes aufruft! Wo bleibt hier der Empörungsschrei? Wo hört man hier die Mahner?
Eine andere Wiege des Christentums, nämlich das biblische Mesopotamien – der heutige Irak - erleidet seit 2003 unter den ebenfalls gleichgültigen Augen der Weltgemeinschaft eine nie da gewesene systematische Verfolgung, die dieses einst blühende Land in wenigen Jahren zu einer christenlosen Wüste machen könnte. Aber auch an das haben wir uns ja anscheinend schon gewöhnt…
Auch im „Lande des Mahdi“ – dem angrenzenden Iran - werden Christen, die dort übrigens immer zahlreicher werden, unterdrückt und verfolgt. „Religionsfreiheit“ ist auch hier ein Fremdwort, denn wie in allen islamisch dominierten Ländern gilt auch hier Sure 3, Vers 19 des Koran: „Die Religion bei Allah ist der Islam.“ Will heißen: Andere Religionen gibt es eigentlich gar nicht und hat es auch nicht zu geben – Basta! Auch hier schaut die Weltgemeinschaft dem wahnsinnigen Treiben eines hochgefährlichen Jihadisten auf dem Präsidentensessel tatenlos zu, der auch noch damit droht, das Heilige Land auszulöschen!
Wie sieht es in Irans Nachbarland
Pakistan aus? Hier werden christliche Konvertiten wegen Apostasie, d.h.
Glaubensabfall vom Islam, verhaftet und mit dem Tode bedroht, wie jüngst
zwei Aufsehen erregende Beispiele zeigten. Und bei der geringsten Äußerung
von Kritik oder Zweifel am islamischen Propheten Mohammed droht wegen
„Gotteslästerung“ der Vollzug des sogenannten Blasphemiegesetzes, und auch
das kann die Todesstrafe bedeuten! Pakistans katholischer
Minderheiten-Minister Shabaz Bhatti, der leidenschaftlich gegen dieses
schreckliche Gesetz ankämpfte, musste für seinen heldenhaften Einsatz
vergangene Woche mit dem Leben bezahlen - er wurde von Kugeln durchsiebt.
Aber Bhatti wusste genau, was er tat und wofür. Hier eine seiner letzten
Stellungnahmen zu dem Thema: „Die
Kräfte der Gewalt, militante Organisationen wie die Taliban und al Qaida,
wollen ihre radikale Philosophie in Pakistan verbreiten. Trotz ihrer
Drohungen werde ich die Kampagne gegen das Blasphemie-Gesetz anführen und
für die Minderheiten sprechen, die unterdrückt und verfolgt werden. Ich
glaube an Jesus Christus, der sein Leben für uns gegeben hat. Ich weiß,
welche Bedeutung das Kreuz hat, und ich werde ihm folgen. Ich bin bereit,
für das Kreuz zu sterben.“
Meine lieben Brüder und
Schwestern, sehr verehrte Zuhörer und Mitstreiter: Wenn nur ein Teil unserer
Herren Politiker und Kirchenleute etwas von der Größe dieses Märtyrers im
Herrn hätten, dann hätte der gesamte radikale Islam keine Chance mehr in
dieser Welt!
Ähnliche Zustände im ehemals christlichen Nordafrika, wo zurzeit Aufstände
gegen die despotischen Machthaber durch die islamischen Staaten toben!
Besonders spüren hier unsere Brüder und Schwestern der koptischen
Christenheit in Ägypten – einem weiteren christlichen Kernland - , was es
heißt, unter islamischer Herrschaft leben zu müssen. Religionsfreiheit
existiert de facto auch hier nicht, laut Artikel 2 der dortigen Verfassung
ist die Sharia das oberste Recht, was ja aus dem Koran heraus auch so zu
sein hat, denn in Sure 61, Vers 9 heißt es:
"Er (Allah)
ist's, der seinen Gesandten (Mohammed) mit der Leitung und der Religion der
Wahrheit entsandt hat, um sie über jede andere Religion siegreich zu machen,
auch wenn es den Götzendienern zuwider ist."
Doch dem nicht genug! Mit nahezu stereotyper Regelmäßigkeit verüben dort Jihadisten Mord-Anschläge auf die friedlichen Kopten - allein seit Sylvester 2010 mindestens dreimal – das letzte Mal vor drei Tagen, als die Kopten nur gegen die Schließung eines Klosters demonstrieren wollten. Und mittlerweile gilt es sogar als erwiesen, dass bei dem Massaker von Silvester die Regierung Mubarak selbst darin verstrickt war!
In Anbetracht all dessen, meine sehr verehrten Zuhörer, ist es höchste Zeit,
dass der Westen und die internationale Staatengemeinschaft endlich reagieren
und klare Botschaften schicken, bevor es zu spät ist! Und die sollten
lauten:
- an die radikalen Muslime: Euer Jihad ist kein „Heiliger Krieg“,
sondern ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Und Gottes Lohn dafür ist
garantiert nicht das ewige Paradies, sondern das Gegenteil davon – das ist
die Wahrheit! (So etwas lehrt uns das Gewissen, das Gott jedem Menschen ins
Herz geschrieben hat!)
- an die gemäßigten Muslime:
Hört nicht auf die Irrlehrer, die euch ständig einreden, dass wir Christen
„Ungläubige“ wären, die drei Götter anbeten und die Bibel verfälscht hätten!
Das ist Quatsch. Wir glauben nur an einen einzigen Gott, auch wenn er
dreifaltig ist, und nicht wir haben die Schriften verfälscht, sondern diese
Irrlehrer selbst sind es! Entdeckt doch wie wir Jesus Christus als den Sohn
des lebendigen Gottes, unser aller Retter und Erlöser, der euch noch viel
mehr schenken kann, als Mohammed euch je versprochen hat!
- an die Staatslenker der islamischen Welt: Sie wollen up to date und
global player sein? Dazu gehören aber nicht nur das Geld und die Technologie
des Westens, sondern auch seine Werte wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit,
Menschenwürde und Religionsfreiheit. Gewähren Sie deshalb allen ihren
Bürgern diese Grundrechte, und sie werden sehen, dass sie ihr Land noch viel
mehr lieben und sich auch positiv einbringen werden!
- an unsere eigenen
Staatslenker und Politiker: Es ist Ihre
Pflicht als Führer und Vertreter demokratischer Rechtsstaaten, sich nicht
nur für Frieden und Menschenrechte im eigenen Land einzusetzen, sondern auch
weltweit. Üben Sie politischen Druck auf diese Regime aus! Wenn der Westen
hier wirklich eisern zusammenhält, müssen sie entsprechend reagieren – denn
sonst gehen sie endgültig unter, wie man sieht!
- an die kirchlichen Amtsträger: Ihre Aufgabe ist es, die Schafe des
Herrn zu weiden und nicht, sie den Wölfen zu überlassen! Nennen Sie das Übel
beim Namen, verstecken Sie sich nicht hinter dem sog. Interreligiösen
Dialog, der in Wirklichkeit keiner ist, einer falsch verstandenen Toleranz
und falsch verstandener Nächsten- oder Feindesliebe, sondern klären Sie ihre
Gläubigen über die Lehren und Gefahren des Islam rückhaltlos auf! Und haben
Sie keine Angst davor, denn die meisten Menschen wissen sehr wohl zu
unterscheiden zwischen Mensch und Ideologie, zwischen Muslim und Islam. Und
scheuen Sie sich auch nicht, der islamischen Welt offen und beherzt Jesus
Christus zu verkünden! Denn der Gottessohn hat auch unter Muslimen mehr
Freunde und offene Herzen, als sie vielleicht denken – wie die immer
zahlreicher werdenden Konvertiten es beweisen!
- und jetzt an Euch, meine lieben Brüder und Schwester im Herrn, egal
welcher Konfession ihr auch angehört: Lasst Euch nicht unterkriegen von
den Mächten der Finsternis, lasst euch nicht erschrecken von der Bosheit der
Feinde Christi, lasst euch nicht entmutigen von Rückschlägen, Verfolgungen
und Angriffen, sondern bleibt standhaft und treu in unserem Herrn Jesus
Christus! Denn der Herr selbst sagt uns in der Bergpredigt:
„Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf
alle mögliche weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im
Himmel wird groß sein!“
Steht also zusammen und helft euch gegenseitig, egal ob katholisch,
orthodox, orientalisch, evangelisch, evangelikal oder freikirchlich: In
dieser schweren Zeit der Bedrängnis muss die Christenheit EINS sein!
Lassen wir uns dazu alle miteinander von Apostel Paulus „Kampfaufruf“ im
Epheserbrief inspirieren, der da lautet:
"10 Im übrigen, meine Brüder, seid stark im Herrn und in der
Macht seiner Stärke. 11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr
standhalten könnt gegenüber den listigen Kunstgriffen des Teufels; 12 denn
unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die
Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis
dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den
himmlischen [Regionen]. 13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes,
damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles wohl ausgerichtet
habt, euch behaupten könnt. 14 So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit
Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, 15 und die Füße
gestiefelt mit der Bereitschaft [zum Zeugnis] für das Evangelium des
Friedens. 16 Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr
alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, 17 und nehmt auch den Helm
des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, 18 indem
ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu
diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen."
Ich denke, so gefällt es Gott, und solch einen Kampf will er.
Amen
Rede beim Trauermarsch der Kopten in
Stuttgart am 15.01.11
komplett auf Video

HIER der Text der Rede:
Meine sehr
verehrten Trauergäste, liebe Kopten, liebe Brüder und Schwestern der anderen
christlichen Konfessionen sowie alle anderen, die sich heute hier versammelt
haben: 2010, das Jahr der weltweit größten Christenverfolgungen in der gesamten
Menschheitsgeschichte, endete in Ägypten, einem der Urländer des Christentums,
mit einer weiteren Tragödie - einer Tragödie, die nicht nur Verwandte und
Bekannte der 21 Todesopfer dieses brutalen und hinterhältigen Jihad-Anschlags an
Silvester, nicht nur koptische Glaubensbrüder und –schwestern, nicht nur die
orthodoxe Kirche, sondern die gesamte Christenheit egal welcher Konfession tief
erschütterte, entsetzte und auch wütend machte!
Ja, wir wollen und müssen trauern um die verlorenen Brüder und Schwestern in
Christus an einem solchen Tag - und ja, wir dürfen auch wütend sein angesichts
der grausamen und menschenverachtenden Fratze des radikalen Islam, die sich hier
einmal mehr auf schauerliche Weise entblößt hat. ABER: Sollen wir dabei stehen
bleiben? Wäre es im Sinne dieser Blutzeugen für Christus und im Sinne unseres
gemeinsamen Glaubens an den einen wahren, lebendigen und liebenden Gott im
Himmel, jetzt nur den Kopf hängen zu lassen und uns deprimiert und resigniert in
alle Winde zu zerstreuen? Nein, nein und abermals nein!
Nie war das Christentum größer, schöner, authentischer und sogar dynamischer als in den Zeiten schlimmster Verfolgung, bösartigster Angriffe und grausamster Martyrien! Und genau das werden die Jihadisten mit diesem und anderen Anschlägen letztlich nur erreichen: Die Aktivierung, Stärkung, Formierung und weitere Verbreitung des Christentums gerade in der Prüfung und durch die Prüfung!
Die 21 Märtyrer für Christus – und hier wirklich Märtyrer im wahren Sinne des Wortes – haben schon jetzt einen Weckruf und Impuls für die ca. 2 Milliarden Christen in diese Welt geschickt, wie es sie vielleicht noch nie zuvor gegeben hat. Jetzt ist es an uns, diesen dramatischen Appell anzunehmen, aufzustehen und zu sagen: Jawohl, wir sind bekennende Christen! Wir glauben an Jesus Christus als den Sohn Gottes und als unseren Retter und Erlöser, der wiederkommen wird am Ende der Zeit, um Gericht zu halten über Gute und Böse, und wir lassen uns von nichts und von niemandem diesen wunderbaren, großartigen und wahren Glauben nehmen! Um keinen Preis!
Das alles, meine sehr verehrten Trauergäste, soll jedoch keine Kampfansage an Nichtgläubige, Andersgläubige, auch nicht an „die Muslime“, schon gar nicht an die friedliche Mehrheit von ihnen und schon gar nicht an einem solchen Tag sein. Denn unsere Antwort ist nicht Vergeltung, nicht Rache und nicht Gegenhass, sondern vielmehr das echte und ernsthafte Angebot an DIE Muslime, deren Herzen noch offen und nicht verhärtet und deren Verstand und Vernunft noch intakt sind, sich abzuwenden von falschen religiösen Lehren, die nur Zwist, Gewalt und politische Machtkämpfe hervorbringen, aber nicht das HEIL der Menschen im Auge haben! Und sich stattdessen zum wahren Friedensfürsten zu bekehren, nämlich zu unser aller Herrn Jesus Christus! Denn in Jesus von Nazareth ist der ewige Sohn Gottes auf der Erde und in der Zeit wirklich Mensch geworden und hat damit sein wahres Wesen für uns Menschen vollständig und letztgültig offenbart.
Doch genau an diesem wunden Punkt entzünden und entzündeten sich von jeher viele schreckliche MISSverständnisse, die seit 1.400 Jahren immer wieder zu schweren und teilweise unnötigen Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen geführt haben und die wir gemeinsam ausräumen müssen, bevor noch mehr Blut vergossen wird für nichts und wieder nichts!
Denn viele Irrlehrer erzählen euch beispielsweise, dass dieser Jesus, den ihr als islamischen Propheten ja auch hoch verehrt, für uns Christen ein zweiter Gott wäre. Das ist falsch – das glauben wir nicht! „Der Vater und ich sind eins“, sagt Jesus von sich selbst. Er ist mit Gott identisch, aber nicht ein eigener oder anderer Gott!
Die gleichen Irrlehrer wollen euch einreden, dass wir Christen glauben, dass Gottvater im Himmel seinen Sohn Jesus Christus körperlich mit Maria gezeugt hätte – was in der Tat ein Aberglaube und sogar eine schlimme Gotteslästerung wäre . Doch auch das ist falsch – das glauben wir auch nicht! Das Wort „Zeugung“ ist hier abstrakt-theologisch – quasi „symbolhaft“ – zu verstehen, und nicht biologisch!
Und genauso behaupten diese falschen Propheten, dass für uns Christen der Heilige Geist wiederum ein eigener, dritter Gott wäre. Das ist ebenfalls falsch – wir glauben auch das nicht!
WAS wir jedoch wirklich glauben, meine lieben Muslime, ist: Dass der EINE, EINZIGE Gott gemäß der Zeugenberichte des Evangeliums, auf das ja auch der Koran verweist, uns durch Jesus Christus – bildlich gesprochen wie mit „Röntgenstrahlen“ - in sein innerstes Wesen hat hineinschauen lassen. Und wie sich im Innersten von uns Menschen zwei Herzkammern befinden, die im gegenseitigen Pulsieren das lebenswichtige Blut hervorpumpen, so bringt auch der ewige Liebesaustausch zwischen Vater und Sohn unaufhörlich den Heiligen Geist als Leben spendende Kraft innerhalb Gottes hervor. Denn wie das eine Herz ohne zwei Kammern und ohne Blut nicht existieren kann, so kann der eine Gott ohne Vater und Sohn im Heiligen Geist nicht existieren, denn sonst wäre kein wirkliches Leben in ihm. Oder anders ausgedrückt: Wie der eine, ganze Mensch aus den drei verschiedenen „Bestandteilen“ Körper, Seele und Geist zu einem einzigen funktionierenden Ganzen „zusammengesetzt“ ist, so ist Gott von Ewigkeit her aus Vater, Sohn und Heiligem Geist zu einem einzigen Ganzen in Liebeseinheit quasi „verschmolzen“. Das alles sind natürlich nur ungenügende irdische Vergleiche aus dieser Welt, die das erhabene, majestätische und geheimnisvolle Wesen Gottes im Himmel nur ungefähr andeuten, aber niemals vollständig und genau erfassen können – das wissen wir auch als Christen und nichts anderes behaupten wir. Wir Christen beten jedenfalls NICHT drei Götter an, sondern nur den EINEN, der durch Jesus Christus vollkommen und abschließend offenbart wurde!
Und dieser Eine freut sich über jeden einzelnen Menschen, der umkehrt und zu ihm kommt, mehr als über 99 Fromme, wie Jesus selbst uns im „Incil“, im Evangelium, lehrt. Aber nicht aus Zwang heraus, sondern aus Einsicht und Erkenntnis der Wahrheit. Und auch nicht, damit man formal zum „Christenclub“ dazugehört, sondern damit man wahrhaft Gott angehört, und nicht einem Zerrbild von ihm! Und dann, liebe Muslime und alle anderen, die noch nicht an Christus glauben, lasst uns ruhig gemeinsam wetteifern im Glauben, aber nicht danach, wer wen im Kampf übertrifft, sondern – wie die Heilige Schrift uns lehrt – wer wen in der LIEBE übertrifft, was das viel schwierigere und mutigere ist, denn – so Apostel Jakobus: „Gott IST die Liebe“!
AMEN