"Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie
von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt.
Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass
Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder
Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott."
(NT, 1. Joh. 4, 2)
Zum Zwecke der Aufklärung über die Gefahren oder auch
"Kehrseiten" des Islam finden sich auf diesem Blog pointierte (und bisweilen
vielleicht auch etwas überspitzte) Gegenüberstellungen von christlichen und
islamischen Glaubensinhalten und -forderungen, die weder einen Anspruch auf
vollkommene wissenschaftliche Korrektheit noch umfassende und detaillierte
Darstellung der beiden religiösen Lehren erheben. Hier geht es von vornherein
ausschließlich darum, die kritischen Gegensätze und den
unterschiedlichen "Grundgeist" der beiden Religionen herauszuarbeiten
und zu beleuchten, die uns im Zusammenleben
bzw. Zusammenwachsen die entscheidenden Probleme und das meiste
Kopfzerbrechen
bereiten und eben schon mit den Religionen selbst zu tun haben und nicht erst
mit deren Überschreitung oder Fehlauslegung.
Es soll damit keineswegs geleugnet
werden, dass es darüber hinaus in gewissen ("formalmonotheistischen") Punkten
auch Gemeinsamkeiten bzw. Ähnlichkeiten zwischen Christentum und Islam gibt,
doch Unproblematisches braucht ja auch nicht extra thematisiert zu werden!
Letzteres
erleben wir ohnehin schon in überbetonter Weise landauf, landab von offizieller
und medialer Seite Tag für Tag. Zu dieser vielleicht gut gemeinten, aber ebenso
fahrlässigen wie gefährlichen Vernebelung bzw. Herunterspielung des
innerreligiösen Konfliktstoffes möchte diese Seite ein gewisses Pendant bilden.
Freilich gibt es nicht "den" Islam, wie es auch nicht "das" Christentum gibt,
und freilich gibt es gerade im religiösen Bereich oft große
Interpretationsspielräume, denen dieser Blog in toto natürlich niemals Rechnung
tragen könnte. Dennoch ist bei nüchterner Betrachtung schon festzustellen, dass
eben von zu vielen Muslimen weltweit bestimmte, kritische Koranverse eben genau
so gelehrt und verstanden werden, wie sie nun mal wortwörtlich im Koran stehen, und es wäre wohl
umgekehrt unehrlich und ungerecht, diese Meinung und Praxis von Millionen von
Menschen durch die Geschichte und bis zum heutigen Tage hindurch einfach als
"unislamisch" abzutun - zumal nach diesem Urteil dann auch schon der "Prophet des
Islam" selbst offensichtlich manch "Unislamisches" verrichtet zu haben scheint.
Der Fairness und Ausgewogenheit halber sei hier aber in diesem Zusammenhang auf
eine salafistische Komponente der Koraninterpretation verwiesen, die vieles eben ganz anders
sieht und dies vor allem mit den jeweiligen "Herabsendungsanlässen" der
einzelnen Verse begründet:
www.qalam.de. Ob diese dann wiederum inhaltlich zutreffend sind bzw. für die
herrschende theologische Meinung und geschichtliche Entwicklung des Islam relevant,
sei dahingestellt.
Auch will diese Seite nicht den Eindruck schüren, als sei der
Islam das einzige und größte Problem der Menschheit im 21. Jahrhundert!
Es gibt der "Baustellen" - insbesondere für Christen - auf dieser Welt
natürlich viele (und immer mehr und immer größere), und sie verdienen
selbstverständlich genau so aufmerksame Beobachtung und Engagement wie die
Islamproblematik. Es würde aber sowohl die Qualität als auch Kapazität dieses
Blogs weit überfordern, wollte er sich auch noch in Fragen der Klimaveränderung,
der ökologischen Umweltzerstörung, des allgemeinen Werteverfalls, der
aggressiven Atheisierung, Säkularisierung, Esoterisierung, Re-Heidnisierung,
Re-Barbarisierung, Kriminalisierung usw. verzetteln. Diese Dinge werden daher
bewusst nur gelegentlich und peripher angesprochen. Dies hat nichts mit
Blindheit oder Einseitigkeit, sondern mit Spezialisierung auf ein bestimmtes
Thema zu tun. Selbstverständlich sind Christen aufgerufen, auch in den anderen
Themenfeldern ebenso mitzumischen und diese Welt auch dort nicht den falschen
Kräften zu überlassen!
"Deus vult Caritatem" (DVC) versteht sich als
christlich-rechtsstaatlich orientierte Gesinnungsgemeinschaft, die rechts- oder linksextremistischem, nationalistischem, faschistischem,
rassistischem, sektiererischem oder sonstigem Tun oder Streben, das nicht auf
dem Boden der verfassungsmäßigen und/oder christlichen Werte-Ordnung beruht,
keinen Raum gewährt. DVC distanziert sich
ausdrücklich von ungesetzlicher Gewalt und heißt zudem alle
Muslime willkommen, die von irrigen Glaubensforderungen des Koran
abrücken wollen bzw. ihre eigene friedfertige Spiritualität entwickelt haben.
Denn eines sollten wir uns alle auch offen
und ehrlich eingestehen: Nicht jede Kritik von Muslimen an unserer westlichen Lebensweise ist falsch, sondern Manches
davon
hält uns - wenn auch in Form einer überschießenden religiösen Gegenreaktion -
nur den Spiegel vor und kann auch als Wink Gottes verstanden werden, unsere
eigenen Irrwege zu verlassen und wieder zu ihm -
gemeinsam mit den Muslimen - zurückzukehren. Allerdings nicht zu dem Gott, wie
er von Mohammed gezeichnet wurde, sondern von JESUS CHRISTUS, der selbst GOTT
IST.
"Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." (Matthäus 12, 30)