Typische Ansichten über den Islam und ihre Überprüfung

 

 

 Falsch. “Islam” bedeutet übersetzt “Unterwerfung” und nicht “Frieden“. (Das deutsche Substantiv "Unfrieden" bedeutet ja z.B. auch nicht "Frieden", nur weil dieser Wortstamm dort mitenthalten ist). Erst wenn die ganze Welt Allahs Willen unterworfen ist, herrscht nach islamischem Verständnis in der Tat “das Haus des Friedens“ (Dar-al-salam). Zur Durchsetzung dieses Ziels sind aber ausdrücklich Mittel des Krieges (Jihad/Kital) erlaubt und auch vorgesehen (s.a. Hauptseite). 

 

Wenn man unter "Toleranz" das bloße Am-Leben-lassen eines anderen "Monotheisten" bei gleichzeitiger Beraubung wesentlicher Grund- und Bürgerrechte sowie Auferlegung einer "Sondersteuer" (Jiziya) versteht, dann ja. Die sog. "Besitzer von Buchreligionen", zu denen nach koranischer Definition Juden und Christen (grundsätzlich) zählen, haben im islamisch dominierten Gebiet drei Möglichkeiten:

1. Bekehrung zum Islam und damit gesellschaftliche Anerkennung als gleichrangiges Gemeinschaftswesen in der "Umma" oder

2. Beibehaltung ihrer Religion mit Entzug bestimmter "Bürgerrechte", Zahlung der Sondersteuer und anderen Auflagen (sog. "Dhimmitum") oder

3. Tod.

Bei völlig "Ungläubigen" (Atheisten, Heiden, Polytheisten etc.) schrumpft die Auswahlmöglichkeit nur noch auf zwei Alternativen zusammen: Bekehrung oder Eliminierung. Dass diese Dogmatik heutzutage in den meisten islamischen Ländern nicht mehr in dieser "kristallinen" Form umgesetzt wird ( bzw. auch werden kann), ist die eine Tatsache, dass aber Anders- und Ungläubige dort nach wie vor in vielerlei Hinsicht gegängelt, benachteiligt, misshandelt, faktisch vertrieben und manchmal auch immer noch getötet werden, die andere Tatsache.  

 

Eben nicht. Der (Koran-)Islam ist allein schon wegen seiner einzigartigen Verschmelzung von religiös-jenseitsorientierten Anschauungen/Weisungen (spiritualia) einerseits und diesseitsorientierten, politideologischen Machtansprüchen mitsamt den selbst zugeschriebenen, totalitär umfassten Legislativ-, Exekutiv- und Judikativ-Kompetenzen (temporalia) andererseits ein absolutes Unikum, welches sich von den übrigen Religionen (wie auch in zahlreichen anderen Punkten noch) erheblich unterscheidet. Zwar haben Angehörige anderer Religionen in der Weltgeschichte auch immer wieder versucht, ihre Glaubensvorstellungen zum Teil mit recht irdischen Mitteln durchzusetzen, aber in keiner ist die Erlaubnis bzw. Vorgabe hierzu schon in der zugrunde liegenden “heiligen Schrift” bzw. in der Person des Religionsverkünders selbst so begründet und verankert wie im Islam.  

 

Grundsätzlich kann der Koran bezüglich seiner Kernaussagen und -forderungen überhaupt nicht "interpretiert" werden, denn er gilt sowohl kraft Selbsterklärung als auch nach herrschender islamtheologischer Meinung als das originalgetreu zuletzt gesprochene Wort Gottes (vgl. hierzu z.B. Sure 75, Vers 17ff), das sich selbst jede Art von Interpretation und/oder Änderung absolut verbietet (ausgenommen natürlich Verse, deren Aussage oder Bezug nicht genügend eindeutig sind). Die Gewaltaufforderungen im Koran sind jedenfalls genauso gemeint, wie Mohammed sie ausgerufen und auch selbst praktiziert haben soll.

 

Nicht "gerissen", aber entnommen durchaus - wie das beim Zitieren von zentralen Sätzen oder Sprüchen aus einem literarischen Werk üblich ist und per se keine Verfehlung darstellt. Entscheidend ist nur, ob der Kontext beachtet worden ist und das Zitat in isolierter Form nicht von seinem ursprünglichen Sinn abweicht. Diesbezüglich ist zum (historischen) Kontext der mohammedanischen Verse ganz nüchtern und einfach festzustellen, dass die "kritischen" Kampfaufrufe aus der Situation der ständigen kriegerischen Verstrickungen Mohammeds und seiner Anhänger mit anderen Stämmen sowie den "Ungläubigen" geboren sind und in der jeweiligen Situation - wie auch in allen vergleichbaren Situationen zu späteren Zeitpunkten (s.o.) - genau das meinten und immer noch meinen, was sie auch aussagen. Denn im Gegensatz zu Jesus sprach Mohammed nicht in Bildern und Gleichnissen, sondern formulierte "knallharte" weltliche Handlungsanweisungen und gesetzliche Vorgaben. Und unabhängig von der Frage, wer nun jeweils "schuld" war bzw. den Angriff oder Erstschlag führte, zeigt ja allein schon die Tatsache permanenten militärischen Kämpfens eine völlig andere geistige Grundhaltung des "Propheten" als die Jesu Christi z.B.. Denn auch Jesus Christus lebte in einem etwas "rauhen" historischen Umfeld, wurde selbst auch gehasst und  verfolgt, sprach und handelte aber in vergleichbaren Situationen völlig anders als Mohammed! "Lass das Schwert stecken!" sagte der Messias zu Petrus, selbst als dieser ihn am Tage seiner Verhaftung lediglich verteidigen wollte - anstatt: "Tötet sie!", wie Mohammed es mehrfach gegenüber seinen Feinden forderte. Jesus ließ sich (,ohne es selbst in irgendeiner Weise nötig gehabt zu haben,) für die Menschheit erniedrigen und sogar kreuzigen, während Mohammed es selbst war, der andere Menschen unterwarf und hinrichten ließ. Der Heiland hat sich eben nicht von den historischen Umständen vereinnahmen lassen, sondern - entgegen seiner Zeit - allgemeingültige und zeitlose Kategorien aufgestellt, die heute noch genauso gelten wie damals und in alle Ewigkeit. Oder würden Sie zu zentralen christlichen Glaubensforderungen wie z.B. Nächsten- und Feindesliebe auch sagen: "Das ist aus dem Zusammenhang gerissen!"?  

 

Gemäß der Schrift leider nicht. Im Allgemeinen missbrauchen die besagten Kräfte den Koran nicht, sondern gebrauchen ihn genauso, wie er sich selbst definiert und durch den "Propheten" authentisch vorgelebt wurde (s.o.). Unabhängig davon drücken die Begriffe "radikal" (wörtlich: "an der Wurzel") und "fundamentalistisch" (wörtlich: "am grundsätzlichen") von ihrer ursprünglichen Wortbedeutung her zunächst nichts Negatives oder Böses aus. Entscheidend ist vielmehr, welche (Glaubens-)inhalte jeweils hinter einer radikalen oder fundamentalen Haltung stehen. Wenn jemand radikal und fundamental Jesus folgt, so bedeutet das: liebender Einsatz für die Menschen bis zur Selbstaufgabe. Wenn jemand radikal und fundamental Mohammed folgt, bedeutet das: rigoroser Kampf gegen alles Nicht-Muslimische bis zur totalen Welteroberung. Der Inhalt macht die Packung, nicht die Schleife. Auch ist ein "Extremist" per definitionem ein "Ausschreitender/Übertretender". Viele sog. "Jihadis" übertreten aber nicht Mohammeds Forderungen, sondern führen sie lediglich punktgenau aus (s.a. Hauptseite). Ebenso gibt es keine "Islamisten", sondern nur Muslime, die Mohammed entweder folgen oder nicht (Es käme ja auch niemand auf die Idee, einen Neonazi als "Deutschist" zu bezeichnen, nur um damit auszudrücken, dass hier jemand sein "Deutschsein" stark übertreibt). Wenn nun jemand, der Mohammed folgt, als Islamist bezeichnet wird, weil er dementsprechend den "Jihad" führt, dann war Mohammed selbst der erste und zugleich größte Islamist, den es jemals gegeben hat...
 

Natürlich nicht (, auch wenn zur Zeit fast jeder Terrorist Muslim ist)! Dieser Umstand liegt aber nicht daran, dass die friedlichen Muslime (insbesondere in unseren Breiten) genau nach dem Koran leben, sondern eher weil sie dies nicht tun! So ist der Großteil der uns einst zugewanderten Muslime durch die westlichen Lebensweisen und Werte doch so weit integriert, "adaptiert", "säkularisiert" (und teilweise gewissermaßen "christianisiert") worden, dass der Koran bisweilen entweder gar nicht gelesen oder zumindest nicht (in Gänze) befolgt wird. Diese in der Tat friedfertigen, zivilisierten Muslime leben im Prinzip einen von der Schrift größtenteils losgelösten, "privat-fiktiven" und rein spirituell ausgerichteten "Herzens-Islam", der sich mit unserer Gesetzeslage und Kultur im allgemeinen gut verträgt, mit dem Koran aber nur noch wenig zu tun hat.  

 

Stimmt. Aber die zitierte Sure 2, Vers 256 bezieht sich laut Ausführungen des renommierten Orientalisten Tilman Nagel auf vorangegangene islaminterne Streitigkeiten über die korrekte Handhabung der Tieropferpraxis und will nur verhindern, dass ein Muslim einem anderen (Muslim) diesbezüglich Vorschriften erteilt. Dafür spricht auch die Tatsache, dass andere Übersetzungen auf Nichtzwang "in der Religion" (nicht "im Glauben") lauten, denn nach dem Koran gibt es eigentlich auch nur eine Religion, nämlich den Islam (Sure 3; Vers 19: "Die Religion bei Allah ist der Islam."). Der Vers bezieht sich also u. E. nicht auf das Verhältnis zu gänzlich Un- oder Andersgläubigen. Zwar beinhaltet der Koran darüberhinaus auch noch eine ganze Reihe echter Friedensverse, welche meistens einen überschwänglichen Lobpreis Allahs und seiner Schöpfung darstellen, doch verlassen diese Stellen weder das Niveau einer gewissen Trivial-Literatur (zumindest in der deutschen Übersetzung) noch bringen sie in der Tat inhaltlich "etwas Neues" (O-Ton Papstrede bzw. Byzanz-Kaiser Manuel), was noch nicht durch die Bibel längst verkündet worden wäre.

Dennoch besteht der gesamte Islam - auch der real existierende - selbstverständlich nicht nur aus Schlechtem, denn sonst könnte er sich ja kaum als Weltreligion Nr. 3 mit 1,3 Milliarden Gläubigen auf dem internationalen Parkett präsentieren. Und genau hierin - in der hochkomplexen Verknetung und Verwebung von dunklen und hellen Seiten, stimmigen und irrigen Versen, richtigen und falschen Geboten - liegt die große Schwierigkeit und das verhängnisvolle Moment dieser Religion. Dieses Knäuel der innerkoranischen Verwirrung aufzulösen, wird unsere große Aufgabe im 21. Jahrhundert sein.

P.S.: Eine andere, noch plausiblere, aber vom Ergebnis her nicht "mindere" Interpretation von Sure 2, Vers 256 findet sich in der Antwort eines muslimischen Rechtsgelehrten auf der empfehlenswerten Seite "Islaminstitut":

Fatwa zur Frage der Religionsfreiheit: "Es gibt keinen Zwang im Glauben" (Sure 2, 256)

Der Islam verkündet keine Glaubensfreiheit, da die Menschen von Allah zum Dienst für ihn geschaffen wurden

Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh al-Fawsan, Mitglied des Vorstands der muslimischen Gelehrten Saudi-Arabiens

(Institut für Islamfragen, d.h, 27.07.2011)

Frage: "Wir hören neuerdings öfter die Aussage: 'Der Islam garantiert Glaubensfreiheit'. Diejenigen, die das behaupten, beziehen sich dabei auf den Koranvers 'Es gibt keinen Zwang im Glauben' (Sure 2, 256). Nun, stimmt diese Behauptung?"

Antwort: "Das ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Der Islam hat nicht die Glaubensfreiheit verkündigt. Der Islam verkündigte das Verbot des Polytheismus und Unglaubens und schrieb den Kampf gegen die Polytheisten vor. Falls der Islam die Glaubensfreiheit verkündigt hätte, hätte die Menschheit weder die Sendung der Gesandten, noch die Herabsendung der Bücher [der Offenbarungen] benötigt. Die Menschheit hätte weder [die Anweisung zum] Djihad noch zum Kampf nach Allahs Willen benötigt. Wenn dem so wäre, könnte jeder leben wie er wollte, jeder wäre frei. Nein, ganz im Gegenteil sagt Allah: 'Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen' (Sure 51, 56). Allah sagte nicht, dass jeder nach seinem [eigenen] Willen leben dürfe, sondern '... nur, damit sie Mir dienen.'

Allah sagte auch: ' Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und die Religion Allah gehört' (Sure 2, 192). Derjenige, der sich weigert, Allah anzubeten, wird bekämpft. Er darf nicht sich selbst überlassen werden, sondern muss solange bekämpft werden, bis er entweder zur Religion [des Islam] zurückkehrt oder getötet wird.

Der Islam hat nicht die Glaubensfreiheit der falschen [wörtlich: ungläubigen] Religionen verkündigt. Dies ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Allah sendet die Bücher herab, sendet die Gesandten, schreibt den Djihad vor und schreibt die Bestrafungsmethoden und die Strafen vor, um die Menschen vor dem falschen Glauben und dem korrupten Denken zu schützen. Allah möchte die Menschen auf diese Weise schützen, weil sie Allahs Knechte sind. Deshalb müssen die Menschen lediglich Allah allein anbeten, ohne ihm etwas beizugesellen [etwas anderes neben ihm zu verehren]. Andernfalls müssen die abschreckenden Strafen vollzogen werden; also die Strafen, die Allah vorgeschrieben hat.

Die Aussage Allahs 'Es gibt keinen Zwang in der Religion' meint keine Meinungsfreiheit, sondern, dass dieser Koranvers nicht die Menschen zwingen kann, an die Religion [des Islam] im Herzen zu glauben. Dies kann nur Allah bewirken: '...du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allah aber weist dem den Weg, dem Er will' (Sure 28, 56). Nur Allah kann die Herzen rechtleiten. Dies kann nicht durch Zwang geschehen, sondern nur durch freien Willen. Wir kämpfen jedoch gegen die Ungläubigen und die Polytheisten, denn Allah hat uns das vorgeschrieben. Wir laden zum Guten ein und verbieten das Unrecht. Wir erklären das und sagen nicht 'Es gibt keinen Zwang in der Religion'.

Wir zwingen die Menschen nicht zum Glauben, aber wir bestrafen denjenigen, der die Religion [des Islam] verlassen hat. Wer aber seinen Unglauben im Herzen versteckt, der wird Allah überlassen. Nur Allah kann solche Menschen [die rein äußerlich den Gesetzen des Islam folgen] besiegen. Dies ist die Bedeutung des Verses 'Es gibt keinen Zwang in der Religion'. Allah sagt: ' Du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allah aber weist dem den Weg, dem Er will' (Sure 28, 56).

Wer sagt: 'Es gibt keinen Zwang in der Religion' sagt ebenfalls: 'Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und die Religion Allah gehört.' (Sure 2, 192)'. Also, warum nennen Sie einen Koranvers und übersehen einen anderen?"

Quelle: www.youtube.com/watch?v=8UcdG2nXO3U&feature=related

 

Stimmt auch - jedenfalls verbal. Denn gegen den schwammigen Wischiwaschi-Terminus "Terror" lässt sich immer und ohne weiteres von jedermann Position beziehen, weil er ja bzgl. Ursprung und Zielsetzung noch in keiner Weise inhaltlich fixiert ist. Lautstarke Show-Kundgebungen "gegen den Terror" können daher auch ohne weiteres von strammen Jihadisten ausposaunt werden, da ja damit z.B. auch der "Terror der USA und Israels" gemeint sein könnten ( - unabhängig davon, dass das Bekämpfen der Ungläubigen von islamischer Seite aus nie als "Terror", sondern schlimmstenfalls als "heiliger Krieg" bezeichnet werden würde). Würde man von den gleichen Organisationen dieser Berufs-Muslime (, die im übrigen nur einen Bruchteil der hiesigen Muslime vertreten,) eine eindeutige Distanzierung vom "Jihad" verlangen, könnte es bereits zu etwas anderen Ergebnissen kommen. Oder auch nicht. Denn laut Koran dürfen Muslime auch in die Trickkiste von "Lüge und Täuschung" (Fachausdruck: "Taqiyya") greifen, wenn sie "in Bedrängnis" bzw. (angeblich) "vom Tode bedroht" sind. Ein solcher Bedrängnis- oder Bedrohungsfall lässt natürlich gewisse Ermessensspielräume zu - z.B. wenn "Berufs-Muslime" vor einem  TV-Millionenpublikum zugeben müssten, dass die Steinigung das strafrechtliche Gebot des Koran bei Ehebruch ist, und daraufhin mit heftigen emotionalen Reaktionen seitens "Ungläubiger" rechnen müssten. Beliebtes, vor allem in zahlreichen Vorträgen zu beobachtendes Ausweichmanöver ist dabei auch das Instrument der gezielten Vermischung von tatsächlich wahren mit falschen Sachverhalten, das mitunter bis ins Groteske reichende Herunterspielen "unangenehmer" Glaubensforderungen sowie das Vortragen einer richtigen Teilwahrheit einer Sache, ohne aber auf ihre Vollwahrheit bzw. noch dazu gehörende Aspekte einzugehen, wie das z.B. klassischer Weise immer wieder beim Zitieren des vermeintlichen "Schutzverses" 5;32 der Fall ist:

"...wer einen Menschen ermordet, ohne dass dieser einen Mord oder eine Gewalttat im Lande begangen hat, soll sein wie einer, der die ganze Menschheit ermordet hat."

Klingt gut, aber unter Hinzufügung des vorangehenden, abgerissenen Satzteils schon nicht mehr so allgemeingültig, wie der Halbsatz zunächst vermuten lässt:

"Aus diesem Grunde haben wir den Kindern Israels verordnet, dass (wer einen Menschen ermordet etc.)..."

Dieser Vers ist also im Prinzip eine Warnung an die Juden, sich (unter Allahs/Mohammeds Herrschaft) ordentlich zu verhalten, und gilt in diesem Sinne weniger für die muslimische Gemeinschaft (Umma) selbst in ihrem "Aussenverhältnis" zu "Ungläubigen und Götzendienern" (s.o.)! Mit diesem Vers werden unkundige Zuhörer auf Islam-Vorträgen reihenweise auf's Glatteis geführt, und eine ähnliche Falle findet sich auch in der unermüdlich und stereotyp wiederholten Behauptung: 

 

Zunächst ja. Doch diese ursprüngliche (angeblich und passenderweise sogar aus dem Christentum stammende) Bedeutung des Wortes hat im Zuge der Islamisierung des Nahen und Mittleren Ostens eine "nach aussen" gerichtete Erweiterung (mit leider dominant werdender Eigendynamik) erfahren. Nach einer einzigen (und sogar auch noch umstrittenen) Stelle in der Sunna-Schrift habe der aus einer Schlacht zurückkehrende "Prophet" die Überwindung von sich selbst, also der eigenen Fehler und Schwächen, als "großen Jihad" und die nach aussen, d.h. auf die Verbreitung und Vormachtstellung des Islam zielende Anstrengung als "kleinen Jihad" bezeichnet. Dieser kleine (welthistorisch aber eher als "groß" auffallende) Jihad wird nochmals unterteilt in den "missionarischen", "politischen" und "militärischen" Jihad. Während die derzeit eher kleinere Schublade des militärischen Jihad - vertreten z.B. durch Organisationen wie al Quaida, Hisbollah, Hamas etc. - weltweit durch spektakuläre Anschläge naturgemäß mehr Beachtung findet, sind es eigentlich mehr der missionarische und vor allem der politische Jihad (vertreten durch die meisten Muslim-Verbände!), die den westlich-abendländischen Gesellschaften zunehmend Kopfzerbrechen bereiten müssten, denn sie sind auf dem besten Wege, mit "friedlich-legalistischen" Mitteln zu erreichen, was Osama bin Laden auch mit dem größten Anschlag niemals schaffen wird: die systematische Unterwanderung von Medien, politischen Parteien sowie Legislativ-, Exekutiv- und Judikativ-Organen unserer westlichen Staatenwelt mit polit-islamischen Strukturen und Denkweisen. Oder mit anderen Worten: Die islamische Eroberung der westlichen Welt von innen heraus. Wer nun aber in einer Kommunikation/Korrespondenz gezielt das Phänomen des "islamistischen Terrors" ansprechen will, der vermeide tunlichst diesen unseligen und irreführenden Ausdruck, präzisiere seine Worte stattdessen und spreche entweder vom "islamischen Militär-Jihad(ismus)" oder ganz einfach vom "qital" (definitiv "physischer Kampf"), und dann kann sich der Angesprochene nicht mehr herauswinden und irgendetwas von der "Anstrengung gegen die eigenen Sünden" faseln...  

 

Klingt gut - allerdings nur nach UNSERER Definition von "Verteidigungsfall". Nach koranisch-islamischer Definition ist jedoch der Verteidigungsfall bereits eingetreten, wenn Un- oder Andersgläubige weder zum Islam konvertieren noch die Steuer (der Unterworfenen) entrichten wollen und damit die weltweite Herrschaft Allahs auf Erden sozusagen böswillig "blockieren". Und auch heutzutage werten z.B. ein großer Teil der Muslime weltweit schon die bloße Präsenz eines nicht-muslimischen Staates (Israel) auf "arabisch-muslimischem Boden" als "Angriff auf den Islam" - genauso übrigens wie Ariel Sharons Gang auf den Tempelberg im Jahr 2000, "die Abnahme unseres Öls zu einem Spottpreis" (O-Ton bin Laden) oder der "Widerstand gegen die natürliche Ausbreitung des Islam" (O-Ton von Papst-Gegenspieler Bardakoglu, Ex-Chef der türkischen Religionsbehörde DIYANET). 

 

Selbstmord mit der alleinigen Absicht der Selbsttötung aus "introvertierten" Motiven (z.B. aus Trauer, Verzweiflung, Unglauben, Sinnlosigkeit etc.) schon - im Dienste des Jihad jedoch nicht! Denn wer im Kampf für den Islam sein Leben verliert, erleidet sozusagen nur einen Jihad-"Kollateralschaden", der nicht nur das eigentliche Ergebnis (die Bekämpfung der "Ungläubigen") mehr als wert ist, sondern gemäß Koran auch die sofortige Fahrt ins "Paradies" garantiert. 

 

 

Aber nicht in Form der Erfüllung von Glaubensforderungen der Gottheit (, so wie dies im Koran der Fall ist)! Die meisten der "blutigen" Sequenzen des AT ergaben sich aus der Unterdrückungssituation des Volkes Israel, seinem Wunsch nach Befreiung vor einem übermächtigen, bösartigen Feind und seiner Flucht in das von Gott verheißene "gelobte Land". Sie spiegeln keine religiösen Weisungen oder gar Gebote Gottes zu einer etwaigen Verbreitung des (jüdischen) Glaubens per Schwert oder gar gewaltsamen Eroberung der gesamten Welt wider, sondern lediglich die (heils-)geschichtliche Entwicklung des Volkes Israel (unabhängig davon, dass manche Bücher bzw. Schriften des AT auch allegorisch und daher geistlich auszulegen sind). Und gerade weil das von Gott auserwählte Volk - wie die gesamte Menschheit - hierbei immer wieder massiv fehlte, kam Gott selbst in Form seines eigenen, Fleisch gewordenen Sohnes Jesus Christus unter die Menschen, um Israel, aber auch der ganzen Welt zu demonstrieren, wie die Gebote des AT wirklich zu vestehen und umzusetzen seien und was es wirklich heißt, dem Vater im Himmel zu folgen ( denn: "Nicht aufzuheben bin ich gekommen, sondern zu erfüllen.").      

 

Halb richtig, halb falsch. Halb richtig deswegen, weil der Islam im Verlaufe seiner 1400-jährigen Geschichte selbstverständlich verschiedene Ausprägungen und Schwerpunkte herausgebildet und hinterlassen hat, je nachdem in welchen Regionen, zu welcher Zeit und unter welchen kulturellen, politischen und sozialen Einflüssen und Gefügen er sich zu behaupten oder auch "durchzuschlängeln" hatte. Natürlich gibt es da die zwei großen Gruppen der Sunniten und Schiiten und unter diesen nochmals Untergruppen wie z.B. den extrem korantreuen saudi-arabischen Wahhabismus oder den Salafismus unter den Sunniten etc.. Auch stimmt es wohl, dass diese Gruppen untereinander kein verbindliches religiöses Oberhaupt kennen und zum Teil heftig verfeindet sind. Allerdings gründen diese Streitigkeiten weniger auf fundamentale theologische Differenzen, sondern vielmehr auf der Frage des Machtmonopols hinsichtlich der legitimen Nachfolge des "Propheten" Mohammed. Im Verhältnis zu Anderen, also Nichtmuslimen, ist jedoch eine große Einigkeit in den entscheidenden Glaubensforderungen des Koran zu verzeichnen, denn all diese Gruppen verbindet unweigerlich eines: Sie sind echte Muslime, und das ist für den Westen das entscheidende und besorgniserregende Moment, denn damit verknüpft ist (gemäß koranischer Lehre jedenfalls) automatisch das Streben nach Weltherrschaft mit globaler Einführung der islamischen Gesetzgebung (Scharia). Lediglich die relativ kleine Geheimreligion der (vor allem türkischen) Aleviten fällt aus dieser gemeinsamen Obermenge völlig heraus, da sie Mohammed als "Siegel der Propheten" so nicht akzeptiert, demzufolge auch nicht an den Koran gebunden ist, keine Moscheen besucht, keinen Ramadan feiert, kein Alkohol- oder Schweinefleischverbot kennt und somit auch keinerlei Problem für die westlichen Gesetzeslagen und Wertvorstellungen darstellt. Angeblich soll es sich bei den Aleviten sogar um einstige Christen handeln, die sich unter dem von islamischen Herrschern aufgezwungenen Dhimmitum (Schutzgeldunterwerfung) formal zum Islam bekannt haben, um sich so den Repressalien des Kalifats zu entziehen, später aber intern ihre eigene Religiosität entwickelt haben. Dies ist möglicherweise auch der Grund, weshalb die Aleviten als "Muslime" (, wie sie sich selbst immerhin doch noch bezeichnen,) von "echten" Muslimen grundsätzlich nicht anerkannt werden. Die Aleviten ausgeklammert ist aber generell davor zu warnen, den Islam gegenüber der christlichen bzw. nichtislamischen Welt als "total uneinig und führungslos" hinzustellen.  

 

Schön wär's (oder auch nicht). Islam und Christentum unterscheidet aber leider (bzw. Gottseidank) sehr viel - auch und gerade in Grundsatzfragen. Der Koran leugnet beispielsweise die Heilige Dreifaltigkeit und bezeichnet Jesus lediglich als "Diener" bzw. als (deutlich unter Mohammed stehenden) "Propheten", nicht aber als leibhaftigen Sohn Gottes - ein weiterer Kunstgriff, den Mohammed machen musste, um einerseits seiner eigenen "Legitimation" als "Siegel der Propheten" noch genügend Raum zu lassen (- denn wenn sich Gott selbst schon offenbart hat, ist natürlich jede weitere "Prophetie" überflüssig bzw. sektiererisch/schismatisch/häretisch), und andererseits die orientalischen Christen nicht total gegen sich aufzubringen, indem er ihre Leitfigur Jesus sozusagen durch "freundliche Übernahme" in sein neues Gesamtkunstwerk geschickt "integrierte". Dieser dogmatische Häresie-Coup hat jedoch bezüglich der jeweiligen Glaubenslehren beider Religionen vielerlei Konsequenzen. Es fängt damit an, dass kein Mensch sich den Vater im Himmel nunmehr irgendwie vorstellen und somit eine konkrete, persönliche Beziehung zu ihm aufbauen könnte, weil der Vater ja nicht im Sohn zu seiner menschlichen Verkörperung gelangt wäre, und hört damit auf, dass die Gläubigen bis jetzt nicht von ihrer Sündenlast befreit wären und auch nicht befreit werden können, da ja Jesus auch nicht den Erlösertod gestorben wäre (, denn nach koranischer Meinung sei ja ein anderer als Jesus für ihn gekreuzigt worden). Die christlich gelehrte Gottebenbildlichkeit des Menschen - nach koran-islamischem Verständnis ohnehin eine schwere Lästerung - würde in sich zusammenfallen und damit auch die besondere Liebe Gottes zum Menschen als "sein Kind" einerseits wie die besondere Liebe des "Kindes"  zu "seinem Vater" andererseits. Ganz zu schweigen davon, dass die Worte und Werke Mohammeds als des "Siegels der Propheten" (vgl. Sure 33, Vers 40) letztendlich höhere Bedeutung hätten als die von Jesus, d.h. jene im inhaltlichen Konfliktfalle quasi "brechen" könnten, was im Klartext zum Beispiel heißen würde: Nicht mehr die Liebe, sondern der Kampf um religiös-politische Vorherrschaft wäre das höchste Gebot und Prinzip, und eine wirkliche Verläßlichkeit zur Einkehr in das Paradies käme nur den im Kampf Sterbenden zu (s.o.). Der Rest der Menschen wäre Allahs unberechenbarer Willkür unterworfen (vgl. hierzu z.B. Sure 72, Vers 10), und selbst im Paradies würden die Gläubigen ihren Gott nie zu Gesicht bekommen...

 

Aber nein! Gerade nach christlichem Verständnis sind wir Menschen eben alle erlösungsbedürfte Sünder unabhängig von unserer Religionszugehörigkeit, unserer Nationalität, unserer Ethnie oder unseres sozialen Statuses. Jesus Christus hat die Welt eben nicht in die "bösen Ungläubigen" und die "guten Gläubigen" eingeteilt, sondern uns klargemacht, dass wir alle Böses tun, obwohl wir alle zum Guten berufen sind und auch alle die Möglichkeit dazu haben. Wie wir dem Evangelium entnehmen können, hat Jesus bisweilen auch seine eigene Gefolgschaft sehr in die Kritik genommen und sich in manchem "Heiden" mehr wiedererkannt als in manchem seiner Jünger ("Siehe, sie haben mir mehr geglaubt als ihr".). Der Heilige Geist, den Jesus nach seiner Himmelfahrt hinterlassen hat, schafft jedoch immer wieder auf's neue die Möglichkeit für jeden von uns - egal ob Christ, Muslim, Jude, Budhhist, Heide, Atheist o.ä. - zum wahren Gott zu gelangen, wenn wir nur unser Herz öffnen und ihn einkehren lassen.



Andere Sichtweisen von muslimisch-salafistischer Seite: www.qalam.de



Demgegenüber Gastbeitrag von Pastor Fouad Adel, ehemaliger koptisch-orthodoxer Priester, des Arabischen mächtig:

DIE ZIELE DES ISLAM
(Aslim Taslam: „Wer an den Islam geglaubt hat, der ist von meinem Schwert gerettet worden." Mohammed)

Das Wort „Islam" kommt von dem arabischen Satz „Aslim Taslam", was bedeutet: Wenn ein Mensch an den Islam glaubt, ist er unter dem Schutz des Schwertes. Das Wort „Islam" bedeutet „untertänig, unterwürfig, ergeben". (Es ist das Gegenteil von „Schalom – Frieden", was ja der Segensgruß Jesu Christi an uns Menschen war und ist.) „Muslim" be-deutet: Sklave Allahs. Die Moschee wird in arabischer Sprache „Mihrab" genannt. Dieser Begriff kommt von dem Wort „Harib" und bedeutet „Krieg".

Eroberung Deutschlands:
Wahre Muslime verstehen sich als Eroberer.
Sie verlassen ihre Heimatländer, um Deutschland, um Europa zu islamisieren. Ihr Ziel ist ein islamisches Europa. Ihr Mittel ist der „Jihad" (heiliger Krieg). Um ihr Ziel zu erreichen, gehen sie nach einer bestimmten Strategie vor, „Schritt für Schritt". Auswanderung ist ein fundamentales Prinzip des Islam – Aufgeben der Heimat und wenn nötig der Nationalität um Allahs Willen ist Teil von „Jihad" und islamischem Selbstopfer. Die Ablehnung, um des Islams willen zu emigrieren, wäre Verrat an Allah, so steht in Sure 4:97. „War Allahs Erde nicht weit genug für euch, dass ihr dort auswandern könnt
?" Dieser Satz „War Allahs Erde nicht weit genug für euch" zeigt, dass nationale und legale Grenzen keine Gültigkeit haben und Muslime für ihre heiligen Ziele nicht durch sie gebunden sein sollen.

Auch in Sure 9:20 finden wir diese Bedeutung, „Diejenigen, die glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache kämpfen, nehmen den höchsten Rang bei Allah ein, und sie sind es, die gewinnen werden."

Der „Koran" fordert völlige Unterwerfung:
Der Koran in seiner arabischen Fassung stellt eine aggressive, politisch totalitäre Ideologie dar. Wie denn kann diese mit dem Grundgesetz, mit den Länderverfassungen vereinbar sein? Sie hat teilweise Ähnliches im Sinn wie Hitlers Buch „Mein Kampf"! Im Koran gibt es 206 Stellen, die zur Gewalt gegen „Kufar" = "Lebensunwürdige" (Kufar sind nach islamischem Dogma alle Menschen, die nicht Muslime sind) aufrufen und zur gewaltsamen Verbreitung des Islam auffordern. Sogar die entsprechenden Gewalthandlungen werden eindeutig beschrieben. Ein Beispiel: Nach koranischer Lehre sol-len diese Kufar getötet werden: Mohammed hat seine erste Moschee in
Al-Medina errichtet (622 n. Chr.). Sie wurde Vorbild aller weiteren Moscheen. Von seinen 66 Feldzügen führte Mohammed 27 selbst an, die er in seiner Moschee vorbereitete. Dort wurde von Anfang an Eroberungs-Politik gemacht und zum bewaffneten Kampf gegen die „Kufar" (Lebensunwürdige) aufgerufen. Bis zum heutigen Tage sind die Moscheen Räume für politisches Wirken. Wir dürfen wirklich ernst nehmen, wenn in jeder Moschee der Koran rezitiert wird, mit Texten, welche Christen, Juden und andere Nicht- Muslime als verwerflich angreifen (Sure 98:1+6; Sure 9:73; Sure 5:33+72), zum Tode verurteilen (Sure 2:191; 8:12-13+17; Sure 9:14+29+30), als Tiere (Sure 8:22), als Schweine und Affen bezeichnen. (Sure 5,59-60)

„Sure Mohammed" „..und ladet ( Juden & Christen) nicht ein zum Frieden, während ihr die Oberhand habt." (Sure 47:35)

Was heißt „Al-Fatih"-Schulzentrum und Moschee- Bauprojekt in Friedrichshafen und anderswo?
AlFatih ist ein arabisches Wort und bedeutet "Eroberer". Der Eroberer Sultan Mohammed Al-Fatih hatte am Jahr 1453 Konstantinopel angegriffen und erobert. In Folge davon ist das christliche Byzanz zusammengebrochen. Die türkischen und arabischen Al-Fatih-Moscheen in der Schweiz und Deutschland sind nach diesem Al-Fatih (dem Eroberer) benannt. Jede an ihrem Ort (nach muslimischer Glaubens- und Rechtsauffassung in der Scharia) symbolisiert, auch politisch, das Ende der christlichen Herrschaft. Fast 50 Moscheen von insgesamt 3000 in Deutschland wurden nach Al-Fatih (dem Eroberer) benannt.

Die Welt in der islamischen Lehre ist in zwei Teile geteilt:
Dar al Islam oder Haus des Islam (das sind alle Länder, in denen der Islam herrscht), der zweite Teil ist Dar al Harb oder Haus des Krieges (das sind alle Länder, in denen der Islam nicht herrscht). Nach der islamischen Lehre soll Blut vergossen werden, bis der Islam die Weltherrschaft übernimmt.
Die Welt im islamischen Konzept Haus des Islam Haus des Krieges Alle Länder, in denen der Islam herrscht. Alle Länder, in denen der Islam nicht herrscht. Blut soll vergossen werden, bis der Islam die Weltherrschaft übernimmt.

Koran - Aufruf zu Krieg und Mord:
„Tötet die Muschrikeen, die Trinitarier (die an einen dreieinigen Gott glauben), wo ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf." (Sure 9:5) „Und tötet sie, bis es keine Versuchung mehr gibt und die Religion ganz für Allah ist."( Sure 8:39) „(Katilu) Tötet diejenigen, die nicht an Allah glauben und nicht an den Letzten Tag und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen, von denje-nigen, denen die Schrift gegeben wurde." (S. 9:29 ) „Ich werde in die Herzen der Kufar den Schrecken werfen, dann schlagt über die Nacken und schlagt von ihnen alle Fingerkuppen, weil sie Allah und Sei-nen Gesandten abgelehnt haben.( Sure 8,12-14)...

Die Strafe für „Glaubensverweigerer" („Kufar"=„Lebensunwürdige")

„Du, der Prophet! Setze Dich ganz ein gegen die Glaubensverweigerer und die Heuchler und sei hart gegen sie, und ihre Bleibe ist die Hölle, und ganz elend ist das endgültige Sein." (Sure 9:73)

Die Vergeltung für diejenigen, die mit Allah und seinen Gesandten Krieg führen und sich auf der Erde um Verderben bemühen, ist ja, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder ihre Hände und ihre Füße wechselseitig abgeschlagen werden, oder sie aus dem Land verbannt werden. Dies ist für sie Vergeltung in dieser Welt, und für sie gibt es im Jenseits eine gewaltige Strafe." (Sure 5:33 )

Allah selbst übernimmt die Verantwortung

Und ihr habt sie nicht getötet, sondern Allah hat sie getötet. Nicht du, o Mohammed, hast ihnen den Sand in die Augen geworfen, sondern Allah hat ihn geworfen." (Sure 8:17)

„Tötet sie, Allah wird sie strafen durch eure Hände, und macht sie zu Schanden und hilft euch gegen sie." (Sure 9:14

„Und wenn sie sich abkehren (von der Religion Allahs), dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet." (Sure 4:89)

Islam ist vorzugsweise für Araber:

Araber sehen sich als die von Allah bevorzugte Rasse. Als Beweis dafür mag gelten, dass der Islam und Koran (wenn überhaupt) eben nur für Araber zu verstehen ist. Der Grund ist: Allah schrieb im Koran: „Wir haben ihn herab gesandt als arabischen Koran" (Sure 12:2 – 13:37 – 16:103 – 26:195,198,199 – 39:28 – 41:3,44 – 42:7 – 43:3 – 46:12)

Zusätzlich steht in Sure 26:195,199 geschrieben: „Wenn wir (Allah) ihn (den Koran) in irgendeiner Fremdsprache herab gesandt hätten, und er (Mohammed) hätte ihn (den Koran) ihnen (dem Volk) vorgetragen, sie wären nicht Gläubige geworden. So habe Allah auch gesagt: Der Koran gilt ausschließlich in arabischer Sprache. Viele unserer türkischen Mitbürger leiden unter diesem Zwang, den Koran in Arabisch zitieren zu müssen.

Das Islamische Fundament mutet ähnlich rassistisch an wie europäischer Faschismus: Es sind allesamt radikale, antisemitische, antidemokratische und totalitäre politische Bewegungen.

Islamische Strategie: Islamisierung Deutschlands und Europas
Muslime glauben an den Sieg ihrer „Umma" als islamische Weltgemeinschaft, an eine einzige große islamische Nation, die die ganze Welt umschließen muss, so wie in Sure 8:39 geschrieben ist: „...und tötet sie, bis es keine Versuchung mehr gibt und die Religion ganz für Allah ist." Sie glauben, genau wie es in den islamischen Lehren steht, dass jedes Stück Land, auf dem einmal islamisch gebetet wurde, ab diesem Moment zur islamischen Nation gehört. Da gehört dieses Land eben nicht mehr zu dem Staat, selbst wenn dieses Land Deutschland heißt. Das bedeutet mit anderen Worten, dass die über 3000 Moscheen, die hier in Deutschland sind, mit ihrem Umland islamrechtlich nicht mehr zum deutschen Eigentum gehören, sondern sie gehören dem Islam. Ist es so gesehen nicht zwingend logisch, wenn Ministerpräsident Erdogan türkische Schulen und Universitäten hier fordert? Wir vergessen nicht, was Erdogan gesagt hat: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen sind unsere Soldaten." Und der ehemalige türkische Ministerpräsident Erbakan: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan!"

Eine Frage an Sie: Können die Ansprüche des Islam mit dem Grundgesetz und den Länderverfassungen Im „Christlichen Abendland" vereinbar sein?

Pastor Fouad Adel M.A. Tel. 0180-3002673 Mail: safirjesu@googlemail.com

 

 

Kommentierung des arabisch-sprachigen Pastors Fouad Adel zur Fatwa des prominenten saudischen Rechtsgutachter und Verkündiger des Islam Muhammad Salih al-Munajjid "Der Islam ist die überlegene Religion" (, die im übrigen alles bestätigt, was auf DVC über den Islam geschrieben steht):

Hier die Fatwa (Rechtsgutachten-Nr.: 13759) zur Frage: " Wie sieht der Islam die Ungläubigen?"
 

Antwort:
"...Der Islam hat uns [Muslimen] befohlen, gegeneinander barmherzig zu sein. Den Ungläubigen gegenüber müssen wir herablassend und hart sein. Allah beschrieb die Weggefährten Allahs Propheten - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - folgendermaßen: 'Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig gegeneinander.' (Sure 48, 29) Der Islam erlaubt uns [Muslimen], die Frauen der Juden und Christen zu heiraten. Diese dürfen jedoch unsere Frauen nicht heiraten, denn die Juden und Christen sind uns unterlegen, unsere Frauen sind ihnen überlegen. Der Niedrige darf nicht über dem Hohen stehen. Der Islam ist überlegen. Nichts darf dem Islam überlegen sein. Wir glauben an ihre Propheten, sie glauben aber nicht an unsere Propheten. Der Islam hat uns befohlen, die Juden und Christen von der Arabischen Halbinsel zu vertreiben. Sie dürfen dort nicht bleiben, denn die Arabische Halbinsel ist das Land der Botschaft [des Islam]. Deshalb dürfen wir das Land nicht mit den unreinen Juden und Christen verschmutzen. Allahs Prophet - Allahs Segen und Heil seien auf ihm - sagte: 'Vertreibt die Polytheisten von der Arabischen Halbinsel' (Sahih al-Bukhari 2932 und Sahih Muslim 3089). Der Islam hat uns verboten, von dem Geschirr der Juden und Christen zu essen, es sei denn, es besteht ein Zwang, das zu tun. In diesem Fall müssen wir zuerst das Geschirr gründlich abwaschen. Als Allahs Prophet - Segen und Heil seien auf ihm - nach dem Essen über das Geschirr der Juden und Christen befragt wurde, antwortete er: 'Falls ihr [Muslime] anderes Geschirr [als das von Juden oder Christen] findet, benutzt es nicht. Falls ihr nichts anderes findet, dann esst davon, aber wascht es zuerst gründlich.' (al-Bukhari 5056 und Muslim 3567). Der Islam hat uns verboten, uns ähnlich wie die Ungläubigen zu kleiden oder ähnlich wie sie zu essen und zu trinken. Denn wir sind die Überlegenen und die Ungläubigen sind die Unterlegenden. Der Überlegene ahmt nicht den Unterlegenen nach.
Allahs Prophet, Allahs Segen und Heil seien auf ihm, hat denjenigen, der die Ungläubigen nachahmt, die Hölle versprochen: 'Wer ein Volk nachahmt, wird einer von ihnen.' Diese [Aussage Muhammads] wurde von Abu Dawud (3412) überliefert. Al-Albani stufte diese Überlieferung als authentisch ein [also als hadith sahih]. Die Überlieferung kann (unter Sahih Abu Dawud. 3401) aufgefunden werden. Unser Prophet [Muhammad] hat uns befohlen, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, wenn wir in der Lage sind, sie in ihren Ländern zu erobern und sie vor die Wahl zu stellen, bevor wir ihre Länder erobern: 1. Zum Islam überzutreten. In diesem Fall werden sie [die Ungläubigen] wie wir betrachtet, sie haben unsere Pflichten und Rechte; 2. Tribut [an Muslime] im erniedrigten Zustand zu zahlen; 3. Sich für den Krieg [gegen uns Muslime] zu entscheiden. In diesem Fall werden uns [im Falle unseres Sieges] ihr Eigentum, ihre Frauen, Kinder und Ländereien gehören. Sie gelten den Muslimen als Kriegsbeute."
 

Quelle: www.islam-qa.com/ar/ref/13759 

 

 

Und hier der Kommentar von Islamwissenschaftler Pastor Fouad Adel M.A. dazu:


"Natürlich ist diese Fatwa noch gültig und niemand kann oder darf sie für ungültig erklären. Ich habe selbst diese Fatwa in mehreren arabischen Fernseh-Programmen (?) und auf Internet-Seiten gefunden. Salih al-Munajjid ist prominenter saudischer Rechtsgutachter und Verkündiger des Islam aus Saudi Arabien. Er hat eine bekannte arabische Fernseh-Sendung, die 'Iqra' oder 'rezitiere' heisst. Manchmal verfolge ich, was dort gesagt wird. Dieser Sender ist einer der offiziellen Sender von Saudi-Arabien, was bedeutet, dass seine 'Fatwa' von der saudischen Regierung unterstützt wird. In Ländern mit islamischem Recht - Sharia Rechts-System - wie Saudi Arabien, werden Fatwas vor der Herausgabe meist von den nationalen Religionsführern diskutiert und beschlossen. Die Muftis. die Imame, die die Fatwas herausgegeben haben, tun dies völlig in Abhängigkeit von der Regierung, sie können deshalb gar nicht unabhängig von der Regierung etwas sagen. In solchen Fällen kann den Fatwas kaum widersprochen werden und haben den Rang eines vollstreckbaren Urteils (eines auszuführenden Gesetzes ?), das bedeutet, dass alle Muslime in der ganzen Welt sich dieser Fatwa unterordnen müssen und sich nach ihr zu richten haben. Was im Fall dieser Fatwa besonders gefährlich ist, ist, dass sie aus Saudi Arabien gekommen ist, der Zentrale des weltweiten Islam. Was von dort herausgegeben wird, ist für alle Muslime in der ganzen Welt ein strenges Gesetz, dem sie unbedingt gehorchen müssen, auch wenn sie das in der Öffentlichkeit nicht sagen können, gilt besonders für die Muslime hier in Europa. Sie tragen eine Maske, um das wahre, schreckliche, das hässliche Gesicht des Islam nicht zu zeigen. Sie wenden in den westlichen Ländern 'Taqia' an, um sich hier einzuschleichen und dann politische Macht zu bekommen.
Ich bete und hoffe, dass den naiven Europäern die geistlichen Augen aufgehen, bevor es zu spät ist.


Pastor Fouad Adel M.A."

 

HIER das VIDEO zu Pastor Adels Vortrag über die "Christenverfolgung in islamischen Ländern" vom 09.07.11 in Stuttgart
 

 

Und hier ein weiterer "Fouad" zum Thema Sex mit Kindern im Islam:
 

Pädophilie in Islam

(Von Islamwissenschaftler Pastor Fouad Adel M.A.)

 

Es ist bekannt, dass in muslimischen Familien Pädophilie weit verbreitet ist und diese auch durch Aussagen im Koran gedeckt wird.
 

Der Islam betrachtet die Frau als ein Sexobjekt: „Eure Frauen sind wie ein Ackerland für euch, also kommet zu eurem Ackerland, wie ihr wollt.“ (Sure 2:223) Einige moslemische Schüler wie z.B. Al-Bukhary und Ibn Amr interpretiert „wie ihr wollte“ als eine Freigabe (Lizenz), dass der Moslem sich seiner Frau sexuell auf natürlichem oder unnatürlichem Weg nähern darf.

Frauen dienen dem Islam als Objekt der Lustbefriedigung, sie haben die Aufgabe, dem Mann zur Verfügung zu stehen, wann immer er will.
 

In einem der Hadithe sagte Mohammed: „Wenn ein Mann seine Frau in sein Bett ruft, sie aber sich weigert zu kommen, dann werden die Engel sie verfluchen, bis es Morgen wird.“ (ebda S. 261)
"Wenn ihr Zweifel hegt (über) jene eurer Frauen, die keine Menstruation mehr erhoffen, (dann wisset, daß) ihre Frist drei Monate beträgt, und (das gleiche gilt für) diejenigen, die noch keine Menstruation gehabt haben. Und für die Schwangeren soll die Frist solange dauern, bis sie zur Welt bringen, was sie getragen haben. Und dem, der Allah fürchtet, wird Er Erleichterung in seinen Angelegenheiten verschaffen."(Sure 65,4)

 

 Aisha erzählt in dem Hadith von ihrer Zwangsverheiratung im Alter von sechs Jahren (!!) mit dem 55jährigen Propheten Mohammed. Ihr Vater bat Mohammed darum, mit dem ersten Geschlechtsverkehr zu warten, bis sie zumindest die Pubertät erreicht hätte, allerdings hatte Mohammed die göttliche Offenbarung, dass er bereits zuvor mit dem Kind sexuell Verkehren dürfte. So wurde Aisha bereits mit 9 Jahren die Lieblingsfrau (von 14 Ehefrauen!) des islamischen Propheten. Quelle: Hadith 806 / Nummer im Sahih Muslim: 434, 2547, 2636

 

Aisha war gerade neun Jahre alt, als Mohammed sie heiratete. Sie beklagte sich bitter darüber, dass sie mit neun Jahren von Mohammed vergewaltigt worden war: „Der Prophet kam in unser Haus, da kam meine Mutter zu mir. Ich vergnügte mich gerade, indem ich in einer Schaukel spielte. Die Mutter nahm mich von der Schaukel herunter, ordnete mein Haar und wusch mir das Gesicht. Dann führte sie mich bis zur Tür, blieb mit mir ein wenig stehen, und brachte mich dann hinein. Der Prophet saß auf einem Ruhebett in unserem Haus. Die Mutter setzte mich auf seinen Schoß und sprach: das ist deine Frau, Allah segne euch, dann standen alle auf und gingen hinaus. Er aber vollzog an mir die Ehe, in meinem Hause.“ (ebda S. 422)
Mit Nachdruck betont Aischa, dass sie noch ein Kind war, sie sagte: „Ich pflegte mit Puppen zu spielen, als ich mit dem Propheten verheiratet war, und ich hatte einige Freundinnen, die auch mit mir spielten.“ (Al-Bukharie S. 617)

Der von vielen Muslimen verehrte iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini vertrat in seinem Buch "Meine Worte" folgende Meinung zum Thema:

„Ein Mann kann sexuelles Vergnügen von einem Kind haben, das so jung ist wie ein Baby. Jedoch sollte er nicht eindringen; das Kind für Sexspiele zu gebrauchen ist möglich! Wenn der Mann eindringt und es verletzt, dann sollte er für sie sorgen ihr ganzes Leben lang. Dieses Mädchen jedoch gilt nicht als eine seiner vier dauerhaften Frauen. Der Mann ist nicht geeignet, die Schwester des Mädchens zu heiraten Es ist besser für ein Mädchen, zu einem Zeitpunkt heiraten, dass sie die erste Menstruation im Haus ihres Ehemanns anstatt ihres Vaters bekommt. Jeder Vater, der seine Tochter so verbindet, hat einen dauerhaften Platz im Himmel.“ (Ayatollah Khomeini From Khomeini's book, "Tahrirolvasyleh", fourth volume, Darol Elm, Gom, Iran, 1990)
Wenn nun die Katholische oder Evangelische Kirche mit Muslimen einen Dialog führen oder zusammen beten, bedeutet das dann, dass sie diese Lehre akzeptieren!

 

Islamwissenschaftler Pastor Fouad Adel M.A

 

 

Zur Frage der AUTHENTIZITÄT MOHAMMEDS, des KORAN und des ISLAM allgemein folgender interessanter Aufsatz von Dr. Kaufmann zur LUXENBERG-Theorie, der sich auch US-Islamkritiker Robert Spencer in seinem neuen Buch ausgiebig widmen wird: 

"Alternative Islamgeschichte
Beim Kreuz des Propheten
Wolfgang Kaufmann

Aus muslimischer Sicht ist der Koran die Niederschrift der wörtlichen Offenbarungen, welche Allah dem Propheten Mohammed zwischen 610 und 632 nach Christus zuteil werden ließ; dies schließt logischerweise aus, dass ältere textliche Vorstufen existieren. Daher sieht die traditionelle Islamwissenschaft ihre Aufgabe auch nicht darin, das Heilige Buch des Islam entstehungsgeschichtlich oder anderweitig historisch-kritisch zu interpretieren.

Das gleiche gilt für den Umgang mit der muslimischen Literatur über Mohammed, welche im 9. und 10. Jahrhundert, also zwei- bis dreihundert Jahre nach den postulierten Ereignissen, auf der Basis einer angeblich äußerst zuverlässigen mündlichen Überlieferung entstand. Vielmehr wird nach folgendem Prinzip verfahren: Alles, was aus der Gahiliyya, also der vermeintlichen „Zeit der Unwissenheit“ vor der ersten Offenbarung, stammt, bleibt unbeachtet – dahingegen behandelt man den Koran und die Berichte über die Taten und Worte des Propheten als Quelle unumstößlicher „Gewissheiten“.

Ein solch naiver Glaube an die Wahrhaftigkeit von kerygmatischen Geschichten kann freilich nicht das Paradigma einer modernen westlichen Islamwissenschaft sein, denn für diese muss schließlich dieselbe Grundregel gelten wie für jede andere ernstzunehmende Wissenschaft: Contra facta non valet argumentum (Gegen Fakten gilt kein Argument). Oder noch dezidierter gesagt: Die Wahrheit steht über dem Glauben. Und wahr ist eben zum Beispiel, dass eine sichere und wie im Falle des Islam auch noch höchst detaillierte mündliche Überlieferung von historischen Fakten über zwei bis drei Jahrhunderte schlichtweg in den Bereich des Unmöglichen fällt; wie Ethnologen mittlerweile nachgewiesen haben, kommt es spätestens nach 60 Jahren zu gravierenden Entstellungen.

Außerdem kann die Frühgeschichte des Islam auch nicht von Arabisten und Islamwissenschaftlern alleine erforscht werden, denn die Komplexität der Vorgänge beziehungsweise der überlieferten Zeugnisse erfordert eine Mitbeteiligung von Sprachfachleuten anderer Richtungen sowie Historikern, Archäologen, Numismatikern, Epigraphikern und so weiter.

Diese Interdisziplinarität findet man im Saarbrücker Institut zur Erforschung der frühen Islamgeschichte und des Koran (kurz Inarah genannt). Dessen wohl prominentestes Aushängeschild ist Christoph Luxenberg, der Autor des 2000 erschienenen Buches „Die syro-aramäische Lesart des Koran“, in dem erstmals detailliert nachgewiesen wird, dass die Heilige Schrift der Muslime nicht auf einer mündlichen arabischen Überlieferung basiert; ebenso kam es zu keiner Erstverschriftung des Korans zur Zeit des dritten Kalifen Utmān (also zwischen 650 und 656). Statt dessen muss man von einem Ur-Koran in einer aramäisch-früharabischen Mischsprache, festgehalten mit syrisch-aramäischen Schriftzeichen, ausgehen.

Desgleichen kann die Region, in der dieser Ausgangstext entstand, auch keinesfalls die Arabische Wüste gewesen sein. Zum ersten war diese durch ein weitgehend analphabetisches und auf jeden Fall „bildungsfernes“ nomadisches Milieu geprägt. Zum zweiten finden Mekka und Medina, die vermeintlich zentralen Stätten der Geschichte des frühen Islam, im Koran selbst nur ganze vier Mal Erwähnung – und das auch noch in einem äußerst mehrdeutigen Kontext, der vollkommen offen lässt, ob es sich hier tatsächlich um arabische Siedlungen handelt. Zum dritten deutet die sprachliche Prägung des Korans eindeutig auf eine Herkunft aus der Stadt Merw in Chorasan (heute Südturkmenistan) hin.

In diesem multikulturellen Schmelztiegel an der Seidenstraße lebten damals neben Arabern und Angehörigen anderer Völker auch zahlreiche Aramäisch sprechende ostsyrische Christen, welche sich gegen eine Entwicklung auflehnten, die heute als Hellenisierung des nahöstlichen Christentums bezeichnet wird. Augenfälligster Ausdruck derselben war die Anerkennung der Beschlüsse des Konzils von Nizäa sowie weiterer griechischer Konzilien durch die syrische Großkirche, beginnend 410 mit der Synode von Seleukia-Ktesiphon.

Diese Beschlüsse liefen auf eine Abkehr vom bisher verfochtenen unitarischen Monotheismus und auf die Übernahme der Lehre von der Zweieinigkeit von Gott und dessen Sohn beziehungsweise von der Dreifaltigkeit hinaus. Und genau in diesem Punkt verweigerten sich die Christen in Merw: sie sahen in Jesus weiterhin nichts anderes als einen Gottesknecht oder Gesandten Gottes.

Zugleich hielten sie es für notwendig, ihr nunmehr dissidentes Glaubensbekenntnis niederzuschreiben. Das geschah vermutlich ab 553. In diesem Jahr nämlich wurde in Merw ein Bistum der syrischen Großkirche gegründet, was zur Folge hatte, dass die hellenischen Lehren nun auch hier – weit im Osten – an Boden gewannen. So entstand also zur Mitte des 6. Jahrhunderts ein dezidiert monotheistisches Textkorpus vor- beziehungsweise antinizenischer Machart, der zunächst keinen Namen trug, aber später als Koran bekannt werden sollte.

Der Ur-Koran war somit keine Gründungsurkunde einer neuen Religion, sondern das religiöse Credo einer peripheren christlichen Bewegung mit abweichender Gottesauffassung und Christologie, daherkommend als Vermischung von Aussagen des Alten und Neuen Testaments, der Apokryphen und der orthodoxen ostsyrischen Theologie mit neuplatonisch-gnostischen Ideen sowie einzelnen zoroastrischen, mani-chäischen und buddhistischen Glaubenssplittern.

Andererseits blieb die koranische Bewegung nicht sonderlich lange christlicher Natur. Hierfür war der Einfluß arabischer Herrscher verantwortlich, welche das politische Vakuum füllten, das nach dem Kollaps des sassanidischen Königtums ab 650 entstand – an erster Stelle zu nennen Abd al-Malik, dessen Siegeszug nach Westen übrigens genau im besagten Merw begann. Unter diesem und anderen arabischen Potentaten kam es um das Jahr 800 herum zu einer Loslösung der koranischen Bewegung vom altsyrischen Christentum. Dabei wurde der gemischtsprachige Text des Ur-Korans komplett ins Arabische transkribiert, was dazu führte, dass massenhaft „dunkle Stellen“ entstanden, welche sich dem nur Arabisch Sprechenden seitdem nicht mehr zweifelsfrei erschließen.

Dies liegt zum einen daran, dass die zahllosen aramäischen Worte einfach nur mittels anderer Schriftzeichen festgehalten, aber nicht übersetzt wurden. Zum anderen war die zunächst verwendete arabische Schrift im höchsten Maße defektiv, das heißt, sie kannte weder Vokalzeichen noch diakritische Zeichen zur unmissverständlichen Darstellung der vielen uneindeutigen Konsonanten. Deshalb kamen die ersten Koranfassungen in arabischer Schrift als äußerst rudimentäre Textskelette daher, welche allerlei differierende Lesungen erlaubten.

Ansonsten erhielt die angeblich neue und autochthone Religion der Araber nun die Bezeichnung „Islam“, das heißt „Übereinstimmung mit der Schrift“, also dem Ur-Koran. Damit war es allerdings nicht getan, denn es mangelte ja ebenfalls noch an einem ureigenen islamischen Gründungsmythos, zu dem der Koran aufgrund seiner Herkunft keinerlei belastbare Belege beisteuern konnte.

Diesem Desiderat wurde durch folgenden raffinierten Kunstgriff abgeholfen: Im Nahen Osten war es seinerzeit Usus, das syrisch-aramäische Gerundivum „Mahmet“ („Der zu Preisende“) als Epitheton für Jesus zu verwenden – dies taten zunächst auch die arabischen Herrscher des 7. und 8. Jahrhunderts, wobei die arabisierte Form von „Mahmet“ „Muhammad“ lautete.

Frühester, aber beileibe nicht einziger Beleg hierfür ist eine Münze aus dem Jahre 687, auf der Jesus ganz explizit als „muhammadun rasul allah“ („Der zu preisende Gesandte Gottes“) bezeichnet wird. Im weiteren Verlauf wurde dieses christologische Prädikat dann aber aus seinem Bezug zu Jesus gelöst und auf eine arabische Phantasiegestalt übertragen, eben den Propheten „Mohammed“, den angeblichen Begründer des Islam.

Mohammed hat also niemals gelebt und alle später konstruierten Viten des Propheten wie natürlich auch die Hadithen, in denen die vermeintlichen Aussprüche des Religionsstifters überliefert sind, dienten zuallererst dem Zweck, seine fehlende Historizität und die christliche Herkunft des Islam zu verschleiern.

Der Befund, dass die islamischen Texte nicht als Geschichtsquelle taugen, weil sie keine Berichte über tatsächliche historische Ereignisse enthalten, sondern zielgerichtet in die Welt gesetzte Mythen, wurde durch die Inarah-Forscher in diversen Monographien sowie fünf umfangreichen Aufsatzbänden mit vielerlei Beispielen untermauert. Dennoch scheiden sich an ihm die Geister. Kritiker der Inarah-Gruppe, wie die Berliner Islamwissenschaftlerin Angelika Neuwirth und ihr Adlatus Michael Marx, halten beflissen an den widerlegten muslimischen Fiktionen fest und verbreiten zugleich die Botschaft, dass es moralisch verwerflich, fachlich unangemessen und politisch unklug sei, dem Islam konsequent mit historisch-kritischen Methoden zu Leibe zu rücken. Deshalb steht ihr auf 18 Jahre angelegtes Corpus-Coranicum-Projekt, in dessen Verlauf eine Edition der wichtigsten Koran-Handschriften des 1. Jahrhunderts der islamischen Zeitrechnung entstehen soll, unter einem ganz expliziten Vorbehalt: Quellenkritisches Vorgehen dürfe niemals dazu führen, dass dem Islam die theologische und kulturelle Eigenständigkeit abgesprochen werde.

In Kenntnis der Positionen der beiden Seiten fällt es nicht schwer zu erraten, welche Partei für wert befunden wurde, Gelder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu erhalten: das ergebnisoffen arbeitende Inarah-Team oder die einer dogmatischen Islamophilie verfallene Corpus-Coranicum-Truppe? Natürlich die letztere, was die bohrende Frage aufwirft, seit wann es eigentlich zu den Aufgaben eines säkularen Staates gehört, Forschungen zu finanzieren, welche unter dem strikten Primat der religiösen Unbedenklichkeit stehen.

Doch nicht nur die Förderpraxis der DFG schreit zum Himmel. Genauso skandalös ist, wie schnell hierzulande islamwissenschaftliche Karrieren an unbequemen Forschungsergebnissen scheitern können. So bezahlte Günter Lüling seine sachlich korrekte Identifizierung einiger Koransuren als altchristliche Poesie mit immerhin 19jähriger Arbeitslosigkeit. Desgleichen sollte auch zu denken geben, dass es sich bei „Christoph Luxenberg“ um ein Pseudonym handelt, weil der betreffende Autor seinen Klarnamen lieber geheim halten möchte. Wie berechtigt eine solche Vorsichtsmaßnahme ist, beweist das Schicksal des Libanesen Samir Kassir: Der propagierte ebenfalls die Notwendigkeit, den Koran vor dem Hintergrund der christlichen Spätantike zu erforschen, und fiel dann einem Autobombenanschlag zum Opfer.

Tatsache ist weiterhin, dass die Inarah-Forscher unter ebenso intensiver wie ostentativer Beobachtung seitens islamistischer Gruppen des In- und Auslands (darunter der Türkei) stehen, deren teilweise hetzerische Internetseiten Bände sprechen. Wo bleibt da eigentlich die vielgepriesene Wissenschaftsfreiheit – eines der Grundrechte, welche die „Zivilgesellschaft“ doch sonst so vehement gegen vermeintliche Angriffe aus anderen Richtungen zu verteidigen pflegt.
 

Dr. Wolfgang Kaufmann, Jahrgang 1957, war von 2000 bis 2010 Lehrbeauftragter an einer sächsischen Universität und ist heute als freier Historiker und Honorardozent tätig. Sein Buch „Das Dritte Reich und Tibet“ erschien 2010 in 2. Auflage."

(Quelle: JUNGE FREIHEIT 24/11  10. Juni 2011, online zu finden im JF-Archiv)



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