"Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet." (1. Johannes, 2, 22) 

 

 

Anfang des 7. Jahrhunderts nach Christi Geburt soll der mit einer älteren, reichen Kaufmannswitwe verheiratete Analphabet Mohammed im Alter von ca. 40 Jahren in einer Höhle während des Schlafs die erste Offenbarung des Korans vom Erzengel Gabriel eingeflüstert bekommen haben (vgl. hierzu Sure 73, Vers 1ff Koran). Sowohl der Vorgang selbst als auch der Inhalt der Eingabe lassen jedoch berechtigte Zweifel an einem “göttlichen Geschehen” aufkommen. So sei von Zeugen beobachtet worden, dass Mohammed während des Schlafs plötzlich Gliederzuckungen/-verrenkungen sowie evtl. sogar Schaum vor dem Mund bekommen haben solle, was möglicherweise auf einen Fieberschub oder gar epileptischen Anfall hindeuten könnte. Jedenfalls sind die beschriebenen körperlichen Erscheinungen an Mohammed nach herrschenden theologischen Erkenntnissen eher untypisch für den Erhalt einer göttlichen Offenbarung, welche sich meistens in hellwachem “Erstarren” und/oder staunendem, ehrerbietigem Niederknien vor dem Übersinnlichen äußert.

 

Aber auch und gerade der Inhalt des Offenbarten muss starke Zweifel am göttlichen Ursprung entstehen lassen: So sind weite Teile der “göttlichen” Eingabe von einer beispiellosen und nie gekannten Aggressivität, Brutalität und gar Bösartigkeit, die zur Liebesbotschaft Jesu Christi in bisweilen krassem Widerspruch stehen (s.a. Hauptseite). Angeblich soll Mohammed nach seinem Erwachen sogar selbst sehr lange Zeit von einem Albtraum oder gar einer dämonischen Attacke ausgegangen sein (vgl. hierzu beispielsweise Anmerkungen von Annemarie Schimmel zur 74. Sure des Koran), aber seine Frau habe ihm schließlich eingeredet, dass es eine Offenbarung des Erzengel Gabriels gewesen sein müsse.

 

Unabhängig davon spricht Mohammeds weiterer Lebenswandel nach dem Tode dieser (ersten) Frau - vom ständigen Führen von Kriegen über zahlreiche Frauengeschichten (vgl. hierzu z.B. Sure 33 und 66 des Koran sowie die Sunna-Hadithe) und Heirat eines 6-jährigen Mädchens (!) bis hin zur Erhebung einer "Vorauskasse" für die Konsultation des "Gesandten" (Sure 58, Vers 12) und deshalb wohl Abweisung eines armen Blinden (, wofür Mohammed gemäß Sure 80 sogar von Allah selbst gescholten worden sein soll!) - nicht gerade für ein "klassisches Prophetentum", um es mal dezent zu formulieren. Jedenfalls lassen Vorgang und Inhalt der “Offenbarung” wie auch der spätere Lebensstil des Mannes im wesentlichen nur vier Fallkonstellationen zu:

 

1. Der (ursprüngliche) Koran-Text stammt tatsächlich vom Erzengel Gabriel (und damit von Gott), aber Mohammed hat erhebliche Teile von ihm falsch verstanden (z.B. bedingt durch ein körperliches, geistiges oder seelisches Leiden im Moment der Eingebungen) oder zumindest nach seinem Aufwachen (unbewusst/unwillentlich) falsch vermittelt

(Theorie der “Empfängerstörung”).

2. Wie oben mit dem Unterschied, dass Mohammed den (ursprünglich göttlichen) Text zwar richtig verstanden, aber nach seinem Erwachen bewusst verfälscht und in eine “Eigenkreation” verwandelt hat

(Theorie der “Verfälschung”).

3. Mohammed hat überhaupt nichts “empfangen” (außer vielleicht einen bösen Traum) und hat die ganze Sache von Anfang an erdichtet

(Theorie der “Scharlatanerie”).

4. Mohammed hat die Botschaft tatsächlich so empfangen und auch korrekt und in “bester Absicht” wiedergegeben, aber der Text kann damit zwangsläufig nicht von einem Engel (und damit auch nicht von Gott) stammen, sondern von einem Albtraum, Dämon oder gar dem Teufel selbst.

(Theorie vom “Satans- oder Dämonenwerk”).

 

Wenn man nun nach christlichem Verständnis davon ausgeht, dass die Zeit der biblischen Prophetie und Gottesoffenbarungen mit dem Erscheinen des Messias (spätestens aber mit der Offenbarung des Johannes zur Apokalypse) schon hunderte von Jahren VOR Mohammeds Lebzeiten abgeschlossen war (, da ja auch nichts Entscheidendes und/oder Neues seither noch mitzuteilen war, was nicht bereits verkündet worden war,) kämen eigentlich nur noch die Theorien 3 oder 4 in Betracht. Im Koran finden sich Stellen, die manchmal für die eine oder die andere Version sprechen. Betrachtet man aber die weltgeschichtliche Entwicklung der aus den Versen des Koran abgeleiteten Religion bzw. Ideologie des Islam - insbesondere was die Dimension der Konflikte mit dem “Rest der Welt” und die unheimliche Dynamik seiner rücksichtslosen und gewalttätigen Ausbreitung anbelangt - so muss man fast zwangsläufig zu der Vermutung tendieren, dass hier eben doch höhere (oder besser "niedere") Kräfte am Werke sein könnten, die mit menschlichem "Getrickse“ eigentlich kaum noch ausreichend erklärt werden können. Ob es sich aber hierbei schon um das biblisch prophezeite Nahen des “Antichristen” selbst handelt, kann wohl derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden. Dass aber selbst Mohammeds Oheim Abu Lahab seinen Zögling nicht als Propheten anerkannte und gemäß Sure 72 sich sogar die "Dschinn" (Dämonen) vom Koran ob seiner notorischen Leugnung der heiligen Dreifaltigkeit derart begeistert gezeigt hätten, dass sie sich kurzerhand zu Muslimen bekehren ließen, sollte uns - neben vielen anderen Dingen - doch sehr zu denken geben...