„Zeig’ mir doch, was Mohammed Neues
gebracht hat!“
(Der Versuch einer Antwort auf
das berühmte Zitat in der Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. 2006)
Die Ausarbeitung möchte
stichwortartig und gemäß der chronologischen Entstehungsgeschichte(n) skizzieren,
was der Islam im Unterschied zum 600 Jahre vorher entstandenen Christentum
„Neues“ gebracht hat und damit die wichtigsten theologischen Wesensmerkmale der
beiden größten Weltreligionen konkret gegenüberstellen.
(Die entsprechenden VIDEOS dazu unter der Rubrik „Aktionen“)
SYSTEM-VERGLEICH
-
Christentum:
Urgeschichte in Bildern ab Schöpfungsbericht, Heilsgeschichte in diversen
Offenbarungsweisen ab ca. 1800 v. Chr. mit Abraham über Mose,
Könige und Propheten bis hin zu Jesus.
Initiative geht NICHT vom Menschen, sondern Gott aus. Bibel ist dabei
Bezeugungs- und Überlieferungsmittel der lebendigen Offenbarung Gottes bzw. des
vom Heiligen Geist INSPIRIERTEN (nicht diktierten!) „Wort Gottes“, NICHT aber
selbst die Offenbarung.
Glaubensobjekt ist allein die Person des lebendigen Gottes, nicht Wörter in
einem Buch. Echte (Liebes-)Beziehung zwischen Gott und Mensch.
(Vergleich: Zwei Menschen führen real und unmittelbar einen lebendigen Dialog
miteinander)
Evangelien speziell: ANDERE bezeugen die
O. Gottes in Form seines MENSCH gewordenen Sohnes. (gem. Petrus: „Wir können unmöglich über das schweigen,
was wir gesehen und gehört haben.“ Oder 1, Johannes 1,1: „Was von Anfang an war, was wir gehört
haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände
angefasst haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens. Denn das Wort („logos“) wurde offenbart…)
-
Islam:
Mutmaßliche Fortsetzung der biblischen Tradition
(vgl. Sure 3, Vers 3: „Herab gesandt hat
Er (Allah) auf dich (Moh.) das Buch in Wahrheit,
bestätigend, was ihm vorausging. Und herab sandte Er die Tora und das
Evangelium zuvor als eine Leitung für die Menschen und sandte (nun) die
Unterscheidung“) mit selektierendem und „korrigierendem“ Rückgriff auf
Geschichte, Theologie und Spiritualität von J.+C.
sowie Hinzufügung neuer Komponenten durch Mohammed ab 610 n. Chr. unter
Ablehnung des Juden- und Christentums als eigenständige Religionen. Dabei
werden die jüdisch-christlichen Heilsgestalten ihrer ursprünglichen Bedeutung
beraubt und „islamisiert“, d.h. koranischer Theologie
„angepasst“ (Musa, Isa etc.). Schon der sog.
„gemeinsame Stammvater Abraham“ entpuppt sich als andere Figur (Sure 3, Vers
67: „Abraham war weder Jude noch Christ;
vielmehr war er lauteren Glaubens, ein Muslim, und keiner derer, die Gott
Gefährten geben.“)
- 3; 19: „Die Religion bei Allah ist der
Islam.“
- 2; 135: „Und sie sprechen: „Werdet
Juden oder Nazarener, auf dass ihr geleitet seid!“ Sprich: „Nein, die Religion
Abrahams, der den rechten Glauben bekannte und kein Götzendiener war, ist unsre
Religion.“
- wg. Vorwurf der Schriftenfälschung
(5; 13: „Sie vertauschten die Wörter…und
vergaßen einen Teil…“).
- Deswegen: Koran ist SELBST die O. Gottes, M. nur ihr „Überbringer“ gem. 5;
15: „O,
Volk der Schrift (Juden/Christen), nunmehr ist Unser Gesandter zu euch
gekommen, euch vieles von der Schrift kundzutun, was ihr verbargt, und um
vieles zu übergehen. Gekommen ist nunmehr zu euch von Allah ein Licht und ein
klares Buch...“
Offenbarungsobjekt sind hier die angeblich DIKTIERTEN (nicht inspirierten
Originalworte Gottes in Form eines Buches und nicht eine Person gem. 53; 4: „Er (der Koran) ist nichts als eine offenbarte
Offenbarung“. (+ 26; 192) Ergo: KEINE Beziehung zwischen Mensch und Gott
(Vergleich: Ein Mensch hält einem anderen virtuell einen reinen Monolog, ohne
dass der Empfänger etwas erwidern oder den anderen jemals treffen dürfte). Verkünder ALLEIN bezeugt die Offenbarung
Gottes in Buchform (Ausnahme: Sunna-Hadithe, aber Authentizität unklar bzw. „abgestuft“).
Das „NEUE“: Ein Buch ist selbst die O., der Gesandte
nur Überbringer desselben, der zugleich selbst der Zeuge ist (also Umkehrung
des bibl. Prinzips).
INHALTLICHER VERGLEICH
1. PERSON des Glaubensverkünders:
a) Christentum:
Jesus von Nazareth
Ankündigung, Geburt, Beruf, Worte und Werke, Sterben, Auferstehung und
Himmelfahrt von mehreren Anderen bezeugt
(nicht nur durch Evangelisten und sogar Gegner wie Schriftgelehrte und
römische Geschichtsschreiber, sondern sogar auch durch den Koran (z.B. Sure 5;
110!)). Übersinnliche und kosmische Erscheinungen vor/bei Geburt, aufgewachsen
in geordneten familiären (evtl. sogar „bürgerlichen“) Verhältnissen mit
vermutlich statthafter Bildung, gelernter Zimmermann, Jünger-Sammlung,
Naturwunder, Heilungswunder (z.B. eines Blinden gem. Lk.
18, 35ff), Brot- und Fischvermehrung, Bergpredigt für alle Benachteiligten,
häufiges und vor allem intensives Beten und Fasten, Liebes- und
Friedensbotschaft im Zentrum mit neuer „innerlicher“ Moral, aber auch
Gerichtsandrohung und Mahnungen, grundsätzliche Gewaltlosigkeit, Ablehnung
politischer Ideologie, Selbstaufopferung am Kreuz für die Sünden der
Menschheit, Auferstehung und Himmelfahrt.
Legitimation durch Ankündigungen im AT
und NT sowie durch die vollbrachten „Zeichen“; Biblische und außerbiblische Zeugenschaft.
b)
Islam: Mohammed
keine Ankündigung bezeugt, obwohl dies aus bestimmten Bibeltexten in nicht
stichhaltiger Weise gerne abgeleitet wird (Beispiele: „Der Heilige von Paran“ gem. Habakuk 3, 3, obwohl dieses Gebirge nicht „bei
Mekka“ liegt, sondern im Sinai. NT: „Parakletos“
bezieht sich eindeutig auf den Hl. Geist zu Pfingsten 5 Wochen später und nicht
den „Gepriesenen“ (Muhammad) 600 Jahre später in einem ganz anderen Land!),
evtl. sogar Geburt fraglich bezeugt (Kalisch hält
sogar seine ganze Existenz u.U. für historisch nicht
nachweisbar). Angeblich als Halbwaise aufgewachsen, Mutter stirbt früh, sein
daraufhin betreuender Großvater auch bald. Analphabet. Beobachtet als Junge den
Götzendienst rund um die Kaaba und lehnt diesen ab. Trifft bei einer Karawanserie mit seinem Onkel auf einen nestorianischen Mönch, der ihm
prophezeit, der letzte Prophet, „das Siegel der Propheten“ zu sein (Sure 33, Vers 40). Heiratet mit 25
bei einem Ebionitenpriester die 40-jährige
Kaufmannswitwe Chadidja und erhält ca. 610
angeblich „Offenbarungen des Buches“ von Erzengel Gabriel (=Interpretation
seiner Frau entgegen seiner eigenen ursprünglichen Annahme). Versteht sich im
Prinzip nicht als „neuer Religionsgründer“, sondern als „Korrektor“ und „Vervollkommner“ von Thora und Evangelium, wird aber als
solcher von Juden und Christen in Mekka massiv abgelehnt. Daraufhin Flucht (Hidschra 622) nach Medina mit Aufbau der islamischen Umma sowie Verschärfung bzw. teilweise inhaltliche Änderung
der überlieferten biblischen Glaubenslehren. Von dort Rache- und
Eroberungsfeldzüge gegen ehemalige Feinde und schließlich Einnahme Mekkas. Von
dort weitere Eroberungen und „Unterwerfungsforderungen“ praktisch an die ganze
damals bekannte Welt. Kein bzw. wenig
Zeugnis von Heilungen (vgl. 10; 107: „Und
so dich Allah mit einem Übel trifft, so ist keiner, der es hinfort nimmt außer
ihm (…) er trifft damit, wen er will..“). Gar Ablehnung eines Blinden (80; 1-4). Ebenso nur spärliche und
nicht bzw. kaum bezeugte „Wunder“ wie z.B. „gespaltener Mond“ als Antwort auf
Zeichenforderung der „Ungläubigen“ (54; 1), da Herabsendung
des Koran schon „größtes Wunder“, ferner im Hadith
die angebliche „Nachtreise M.’s von Mekka nach
Jerusalem“.
Keine (biblische) Ankündigung, kein
„Zeichen“ (29;50f: „Und sie sprechen:
Warum wurden nicht Zeichen von seinem Herrn auf ihn herab gesandt? Genügt es ihnen denn nicht, dass Wir das Buch auf dich
herab sandten…? “) „Legitimation“
angeblich durch nest. Sektenmönch sowie
(fälschlicherweise) durch Jesus in 61; 6: „Und da Jesus, der Sohn der Maria, sprach: „Oh, ihr Kinder Israel,
siehe, ich bin Allahs Gesandter an euch, bestätigend die Thora, die vor mir war, und einen Gesandten verkündigend, der
nach mir kommen soll, dessen Name Ahmad ist“.
(behauptend, dass die Christen in Joh. 14,
15ff das gr. „parakletos“ (Tröster, Beistand=Heiliger Geist) statt „periklytos“
(„Hochberühmter“=“Gepriesener“=Muhammad) gesetzt
hätten!) Eher wahrscheinlich und stimmiger ist vielmehr, dass sich der einige
Zeilen danach angekündigte (böse) „Herrscher der Welt“ (Joh.
14, 30) auf Mohammed beziehen könnte...
M. selbst „Sklave Allahs“ (2; 23)
Das „NEUE“: keine Ankündigung, Legitimation durch Selbstzeugnis, kaum
Wunder und Heilungen berichtet, stattdessen Feldzüge und Gesetzgebung. Opfertod
anderer, aber nicht selbst. Nicht Sohn, sondern Gesandter und Sklave
Gottes.
2. Verkündetes GOTTESBILD
a)
Christentum: Dreieiniger Gott in Vater, Sohn und Heiliger Geist
Dogma: Gott ist zwar EINER, aber in DREI real verschiedenen, jedoch
wesensgleichen (gr. „homoousios“) Personen (besser:
„Existenzweisen“ gem. gr. „hypostaseis“),
dogmatisiert auf dem Konzil von Nizäa (325) und
Konst. (381) in Reflexion der bibl. O. und Erwiderung
der Arius-Häresie. (Salopp: Gott ist und bleibt
einer, lässt aber wie durch „Röntgenstrahlen“ in sein innerstes, dreifaltiges
Wesen hineinblicken.)
Bibl. Begründungen (exemplarische Auswahl):
- „Der Vater und ich sind eins“ (Joh. 10, 30)
- “Ich bin Gottes Sohn“ (z.B. Joh. 10, 36)
- “Ich bin der Weg und die Wahrheit und
das Leben“ (Joh. 14, 6)
- “Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen ANDEREN Beistand
geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den
die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt (…) Der
Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt
habe…“(Joh. 14, 15ff)/
- „Tauft sie auf den Namen des Vaters,
des Sohnes und des Hl. Geistes“(Mt. 28, 19f).
Irdisch-analoge Dreifaltigkeits-Bilder:
EIN Baum mit DREI großen Astgabelungen
Atomaufbau
Familie aus Vater, Mutter, Kind (Nazareth-Beispiel)
Mensch selbst bestehend aus Körper, Seele und Geist
Zur Abgrenzung gegen Sekten bzgl. falschem Gottes- bzw. Jesusbild, vor
allem gegen Nestorius-Irrlehre
(Auseinanderklaffen des göttlichen Christus im Himmel und des menschlichen
Jesus auf Erden) Konzil von Ephesus 431 und gegen Monophysitismus-Irrlehre (Jesus
Christus NUR Gottwesen in lediglich menschlicher Hülle/Projektion quasi
„Astralleib“) Konzil von Chalzedon 451 mit folgenden
dogmatischen Formeln: Jesus Christus ist Gott UND Mensch in EINER
Person, „ein und derselbe in zwei Naturen, unvermischt, unveränderlich,
ungetrennt und unteilbar“.
Eigenschaften bzw. „heilsökonomisches“ Ergebnis:
Aufgrund des „internen“ Beziehungsgeflechts bzw. Liebesaustauschs zwischen den 3
göttlichen Personen von Ewigkeit her ist Gott bereits in sich selbst „DIE
LIEBE“ (1, Joh. 4, 16), also quasi das
Liebesprinzip, und „Urmodell“ von Leben,
Lebendigkeit, Zuneigung und Austausch schlechthin ist und so auch erst
Möglichkeit und Fähigkeit sowie „Antrieb“ und Wunsch aus sich selbst heraus
hat, diese Liebe, dieses Leben auch „nach außen“, d.h. an Anderes/Andere
weiterzugeben, um ALLES SEIENDE an seiner inneren und ewigen Glückseligkeit in
gleicher Weise teilhaben zu lassen (nach dem Grundprinzip: Nur das, was man in
sich selbst schon ist oder hat, kann man auch nach außen weitergeben.)
Gott darf sogar als „Papa“ (aramäisch
„Abba“) angeredet werden! Und ist
auch noch gütig gegen Ungläubige und Böse (Lk. 6,
35)!
Biblisch zusammengefasst:
„Denn Gott hat die Welt so sehr
geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn
nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt
durch ihn gerettet wird.“ (Joh. 3, 16f).
Entsprechender kultischer Ausdruck: Eucharistiefeier („Das ist mein Fleisch…das
ist mein Blut…“)
b)
Islam: Gott ist nur und auch in sich selbst monolithisch abgeschlossen ein
“Einziger“
Gott hat niemanden „gezeugt“ und „ist auch nicht gezeugt“, hat folglich
auch keinen „Sohn“ und ist damit selbst auch nicht Vater (Beides wäre eine
schlimme Lästerung!). Die Dreifaltigkeit wird vehement abgelehnt, da die
Trinität als „Trias“ von drei Einzelgöttern missverstanden wird, wobei der Hl.
Geist dabei auch noch fälschlicherweise mit der Gottesmutter Maria als Göttin
ausgetauscht wird gem. 5; 116:
„Und wenn Allah sprechen wird: „Oh,
Jesus, Sohn der Maria, hast du zu den Menschen gesprochen: „Nehmt mich und meine Mutter als zwei Götter neben Allah an?“…“
Die Gottessohnschaft Jesu wird massiv
geleugnet, weil sie als irdisch-biologisches Verwandtschaftsverhältnis zu
Gottvater infolge eines natürlichen sexuellen Zeugungsaktes mit Maria
missverstanden wird.
Evtl. ist dieses Fehlverständnis auch gefördert durch die christlichen
Irrlehren der Nestorianer und/oder Ebioniten (verworfen auf dem Konzil von Ephesus 431),
welche beide die Göttlichkeit Jesu leugnen und ihn nur für einen besonderen
Menschen auf Erden halten. Evtl. auch angeregt und verstärkt als Reaktion auf
die ebenfalls christliche Irrlehre der Monophysiten,
die Jesus ausschließlich als übersinnliches und erhabenes Gottwesen ansah und
sein gleichzeitiges und tatsächliches Menschsein leugnete.
Eigenschaften bzw. heilsökonomisches Ergebnis:
Allah ist nicht liebend, sondern unberechenbar, ein „Listenschmied“,
dessen Wort nicht verlässlich ist („Was
wir auch an Versen aufheben, wir bringen bessere oder gleiche dafür…“ gem.
2; 106),
der an Heiligen Schriften „auslöscht und
bestätigt, was er will“ (13; 39)
und „…Zeichen (Verse) mit anderen
vertauscht…“ (16; 101)
(sog. Abrogations-
oder „Naskh“-Prinzip),
„…mit größerem Hass als euer Hass…“ (Sure 40; 10),
der „irre führt, wen er will und rechtleitet, wen er will“ (Sure 16; 93),
der offenbar große Lust daran hat, seine (irdische) Macht zu demonstrieren, die
ganze Welt bzw. Menschheit zu unterwerfen und unerbittlich Rache an seinen
„Feinden“ bzw. den „Ungläubigen“ zu nehmen bis in alle Ewigkeit (Sure 32; 13: „Wahrlich erfüllen will ich die Hölle mit
Dämonen und Menschen allzumal.“)
Dabei werden sogar dunkle Mächte eingespannt gem. 43; 36f: „Und wer sich abkehrt von der Ermahnung des Erbarmers,
dem gesellen wir einen Satan bei, der sein Gesell sein soll. Denn siehe, sie
sollen sich abwendig machen vom Weg, während sie sich für geleitet halten
sollen.“
„(…)Und Allah liebt keinen Ungläubigen
und Sünder.“ (2; 276)
Koranische Begründungen (exemplarisch):
- „Allah! Es gibt keinen Gott außer
Ihm…Weit reicht sein Thron über die Himmel und die Erde…Er ist der Hohe, der
Erhabene.“ (2; 255)/
- “Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher sollte er ein Kind haben, wo er
keine Gefährtin hat?“ (6;101)/
- „Der Messias Jesus, der Sohn der Maria,
ist der Gesandte Allahs und sein Wort, das er in Maria legte, und Geist von
ihm. So glaubet an Allah und an seinen Gesandten und sprechet nicht: „Drei“. Stehet ab davon, gut ist’s euch. Allah
ist nur ein einziger Gott! Er ist hoch
erhaben darüber, dass er einen Sohn haben sollte.“ (Sure 4, Vers 171)/
- “…doch ermordeten sie ihn(Jesus) nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern
einen ihm ähnlichen..“(4;157)
Entsprechender kultischer Ausdruck:
Pilgern zu einem schwarzen Stein (Kaaba)
Das „NEUE“: Gottesbild ist wesentlich definiert durch Antagonismus zur christlichen
Dreifaltigkeit und Gottessohnschaft Jesu mit
absoluter und ewiger Transzendenz.
FOLGEN:
3. MENSCHENBILD
a) Christentum: Mensch ist (als Mann UND Frau) Geschöpf, Ebenbild, Kind und
„Mitarbeiter“ Gottes, aber (alle!) gefallen aufgrund der Erbsünde
Biblische Begründungen (exemplarisch)
- „Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er
ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“ (Gen. 1, 27)
- „Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins (…)“ (Mk.
10, 5-9)
- „Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber
mich aufnimmt, der nimmt nicht nur mich auf, sondern den, der mich gesandt
hat.“ (Mk. 9, 37)
- „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie
ihnen gehört das Reich Gottes.“ (Mk. 10, 14).“
- „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden(…)“
(Johannes-Prolog))
- „Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid,
euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen
Gutes geben, die ihn bitten.“ (Mt. 7, 11)
- „Mitarbeiter Gottes“ (Apostel
Paulus im Römerbrief)
Ferner: Gleichnis vom verlorenen Sohn, „Vater unser“ usw.
Problem Erbsünde gem. Paulus in Röm. 5;12:
„Durch einen einzigen Menschen kam die
Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der
Tod zu ALLEN Menschen, weil alle sündigten.“
Daher Rettung notwendig und nur möglich über Christus gem. Röm.
3, 23:
„Alle
haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. Ohne es verdient zu
haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus
Jesus.“
Stellung der Frau konkret und real:
-Jüngerinnen (keine Ehefrauen oder Sklavinnen) Jesu gem. Lk.
8, 1ff
-erlaubte Fußwaschung durch eine Sünderin gem. Lk. 7,
36ff
-Gnade gegenüber Ehebrecherin („Wer ohne Sünde ist, der werfe…“)
b) Islam: Mensch (als ganzer nur Mann,
Frau lediglich „halb“) ist Geschöpf und Diener/Sklave Gottes, der sich zu
unterwerfen hat. Keine Ebenbildlichkeit, keine Kindschaft, keine Erbsünde,
sondern nur Gläubige (Muslime) und Ungläubige.
„Islam“ bedeutet: „Unterwerfung“ unter Allahs Willen. Der Mensch ist Allah
völlig ausgeliefert (10; 49: „Sprich: Ich
habe keine Macht über mein eigen Weh und Wohl ohne Allahs Willen.“)
Schon Mohammed ist „Sklave Allahs“ (2; 23) und so auch die Gläubigen (50;
8). Diese sind „austauschbar“ bei Glaubensabfall (5; 54).
Koranische Begründungen (exemplarisch):
- „Gläubige sind nur, die an Allah und seinen Gesandten (Mohammed)
glauben“ (24; 62)
- „Ungläubig
sind, die da sprechen: „Allah – das ist der Messias, der Sohn der Maria.““ (5;
17) (also Christen!)
- „Und
damit das Volk des Evangeliums (Christen!) richte nach dem, was Allah in ihm
herab gesandt hat; und wer nicht…das sind die Frevler!“ (5;47)
- „Und Allah liebt keinen Ungläubigen und
Sünder.“ (2; 276)
- „Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei
Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.“ (8; 55).
Große Gefahr der Verdammung für Geschöpfe (auch Gläubige):
- „Wahrlich, erfüllen will ich die Hölle
mit Dämonen und Menschen allzumal.“ (32; 13)
- „Was die Elenden anlangt, so sollen sie
ins Feuer kommen und drinnen seufzen und stöhnen. Ewig sollen sie darin
verbleiben, solange Himmel und Erde dauern, es sei denn, dass dein Herr es
anders wolle; siehe, dein Herr tut, was er will.“ (11; 106f)
vor allem aber Juden und Christen:
„Siehe,
die Ungläubigen vom Volk der Schrift und die Götzendiener werden in der Hölle
Feuer kommen und ewig darin verweilen. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe“
(98; 6.
KEINE persönliche Beziehung zu Gott gem. 42;51:
„Und nicht kommt es einem Menschen zu,
dass Allah mit ihm sprechen sollte, es sei denn in „Offenbarung“ oder hinter
einem „Vorhang“.
Stellung von Mann und Frau:
(M. hatte 13 Frauen und 23 Sklavinnen lt. Hadithen)
„Die Männer sind den Weibern überlegen
wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat und weil sie von
ihrem Geld für die Weiber ausgeben…“ (4; 34)
„…Sind nicht zwei Mannspersonen da, so
sei es ein Mann und zwei Frauen, die euch zu Zeugen passend erscheinen…“ (2; 282) + 4; 11
Sündenfall ja, aber keine ERBsünde (2; 37f i. V. m.
7; 23), Tod von Allah einfach „verhängt“ (56; 60f).
Das „NEUE“: Mensch nicht mehr Ebenbild, Kind und Mitarbeiter Gottes, sondern
Gottes Willen unterworfener Sklave, der ansonsten keine Beziehung zu Gott
aufbauen darf und ihm unendlich fern bleibt – auch im Paradies. Frau nur halb
so viel wert wie Mann.
4. Konkrete GLAUBENSINHALTE,
-FORDERUNGEN und –VERHEISSUNGEN (exemplarisch und paarweise im direkten
„Schlagabtausch“)
1. Gläubige und Ungläubige
- „Wer mein Wort hält, der wird den
Tod nicht sehen in Ewigkeit.“ (Joh. 8,51)
„Gläubige sind nur, die an Allah und seinen
Gesandten glauben.“ (24; 62)
- „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das
Leben. Keiner kommt zum Vater außer durch mich(…).“ (Joh.
14,6).
„Wahrlich, ungläubig sind, die da sprechen:
„Siehe, Allah, das ist der Messias, der Sohn der Maria.“ Sprich: „Und wer hätte
über Allah Macht, so er den Messias, den Sohn der Maria, und seine Mutter und,
wer auf der Erde allzumal, vernichten wollte?“ (5; 17)
Das „NEUE“: Glaube an Allah und seinen Gesandten statt an den Vater und den
Sohn.
2. Zentrale, nach „aussen“ gerichtete „Grund“-Gebote
-„Du sollst den Herrn, deinen Gott,
lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das
höchste und größte Gebot. Das andere ist dem gleich: Liebe deinen Nächsten wie
dich selbst!“ (Mt. 22, 37ff).
„Und kämpft gegen sie, bis kein Bürgerkrieg
mehr ist und alles an Allah glaubt! Stehen sie ab, siehe, so sieht Allah ihr
Tun.“ (8; 39)
- Das ist mein Gebot, dass ihr einander
liebt, so wie ich euch liebe.“ (Joh. 15, 12).
„Kämpft gegen jene von denen, welchen die
Schrift (Juden + Christen) gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den jüngsten
Tag und nicht verwehren, was Allah und sein Gesandter verwehrt haben, und nicht
bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand
gedemütigt entrichten!“ (9; 29)
- „Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt
Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!“
(Mt. 10,8, Mk. 3,15 etc.)
„Sie sollen kämpfen auf Allahs Weg und töten
und getötet werden.“ (9; 111)
- „Will mir jemand nachfolgen, der
verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“
(Mt. 16, 24)
„Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist
er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch
ist (…)“ (2; 216)
Das NEUE: Kampf bis zur
weltweiten Eroberung statt
Verbreitung von Liebe und Heil.
3. Umgang mit Sündern, Ungläubigen, Feinden und dem Bösen allgemein
- „Zieh’ zuerst den Balken aus deinem
Auge, bevor du den Splitter aus dem Auge deines Bruders ziehst.“ (Lk. 6,42)
„Die Ungläubigen vom Volk der Schrift und die
Götzendiener werden in das Höllenfeuer kommen und ewig darin verweilen. Sie
sind die schlechtesten Geschöpfe.“ (98; 6)
- „Richtet nicht, damit ihr nicht
gerichtet werdet!“ (Lk. 6, 37)
„Und der Dieb und die Diebin, schneidet ihnen
ihre Hände ab als Lohn für ihre Taten! Dies ist ein Exempel von Allah, und
Allah ist mächtig und weise.“ (5; 38)
- „(…)Nicht die Gesunden brauchen den
Arzt, sondern die Kranken. Ich bin
gekommen, die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.“ (Mk.
2, 17)
„Allahs Hass ist größer als euer Hass gegen
euch selber, da ihr zum Glauben gerufen wurdet und ungläubig wart.“
(40; 10)
- „(…)Wer von euch ohne Sünde ist, der
werfe als erster einen Stein auf sie!“ (Joh.
8,7)
„Die Hure und den Hurer – geißelt jeden von
beiden mit hundert Hieben!“ (24; 2) (+ Steinigungs-Hadith!)
- „Liebet eure Feinde, tut denen
Gutes, die euch hassen. Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die
euch misshandeln!“ (Lk. 6, 27f)
„Oh, ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht
meinen Feind und euren Feind zu Freunden. Ihr zeigt ihnen Liebe, wiewohl sie
nicht glauben.“ (60; 1)
- „(…)Wer die auf die rechte Wange
schlägt, dem halte auch die linke
hin.(…)“ ( Mt. 5, 39)
„Und töte keinen Menschen, den euch Allah
verwehrt hat! Ist aber jemand ungerechterweise getötet worden, so geben wir seinem
nächsten Anverwandten Gewalt (, den Mörder ebenfalls zu töten). Doch sei er
nicht maßlos im Töten (des Mörders). Siehe, er findet Hilfe.“ 17; 33)
Das „NEUE“: Rückkehr zum Prinzip des Richtens, Verdammens und Vergeltens
4. Umgang mit Frauen
- „…Am Anfang der Schöpfung aber hat
Gott sie als Mann UND Frau geschaffen. (…) und die zwei werden EIN Fleisch
sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins…“ (Mk.
10, 6-8).
„Was euch angeht, so liebe jeder von euch
seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.“ (Epheser 5, 33)
„Ihr
Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie
hingegeben hat…“ (Epheser 5, 25)
„Die
Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den
anderen gegeben hat und, weil sie von ihrem Geld (für die Weiber) auslegen…“
(4; 34)
„Eure
Weiber sind euch ein Acker. Geht zu eurem Acker, wann immer ihr wollt (…)“
(2; 223)
- „Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch
nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“
(Mt. 5, 28)
„…nehmt
euch zu Weibern, zwei, drei oder vier…“ (4; 3)
- „(…)Was aber Gott verbunden hat, das
darf der Mensch nicht trennen.“ (Mk. 10, 9)
„…Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine
andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch.“ (Mk.
10, 11)
„Die
Scheidung ist zweimal (erlaubt); dann aber müsst ihr sie in Güte behalten oder
mit Gut entlassen…“ (2; 229) (+Verstoßungsrecht!)
- „Ihr sind ihre vielen Sünden vergeben,
weil sie (mir) viel Liebe gezeigt hat…“ (Lk. 7;
47)
„(…)
Diejenigen (der Frauen) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet – warnt
sie, verbannt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie. Und so sie euch
gehorchen, so sucht keinen Weg wider sie; siehe, Allah ist hoch und groß.“ (4;
34)
Das „NEUE“: Herabsetzung der Frau(en) in ihrer Würde zu einem sexuellen Verfügungsobjekt mit weniger Rechten als der
Mann.
5. Reinheit und Unreinheit
- „Nichts, was von außen in den
Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen
herauskommt, das macht ihn unrein.(…) Denn es gelangt ja nicht in sein Herz,
sondern in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Damit erklärte Jesus alle
Speisen für rein. (…) Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen kommen die
bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit,
Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All
dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.“ (Mk. 7, 15)
„Verwehrt
ist euch Krepiertes, Blut, Schweinefleisch und das, über dem ein anderer Name
als Allah angerufen ward.“ (5; 3)
Das „NEUE“: Rückkehr zum äusserlich-pharisäerhaften
Reinheitsbegriff.
6. Verhältnis zwischen Glaubensgemeinschaft und Staat, Verhältnis zu weltlicher
Politik und Umgang mit irdischen Reichtümern
- „(…)Mein Reich ist nicht von dieser
Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, würden meine Jünger kämpfen, damit ich
den Juden nicht ausgeliefert würde (…)“ (Joh. 18,
36)
„Da erkannte Jesus, dass sie ihn (…) zum
König machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.“ (Joh. 6, 15)
„Und
kämpft gegen sie, bis ihr Versuch aufgehört hat und Allahs Religion gesiegt
hat!“ (2; 193)
- „(…) So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!
(…)“ (Mk. 12, 17)
„Kämpft
gegen diejenigen der Schriftbesitzer (Juden und Christen/Anm.), die nicht Allah
glauben und sich nicht zur wahren Religion bekennen, bis sie ihren Tribut
gedemütigt entrichten!“ (9; 29)
- „Niemand kann zwei Herren dienen; er
wird entweder den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird zu dem
einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und
dem Mammon.“ (6, 24)
„Allah
verhieß euch, reiche Beute zu machen und beschleunigte sie euch (…)“
(48; 20)
Das „NEUE“: Keine Trennung der göttlich-himmlischen von der profan-iridischen
Sphäre bzw. Kirche von Staat, Politik von Glaube sowie keine Wertunterscheidung
zwischen materiellen und immateriellen Gütern, sondern vielmehr totale
Verweltlichung und Vereinheitlichung all dieser Bereiche.
7. Verhältnis zu Leid, Gewalt und Krieg
- „Nehmt auf euch mein Joch und lernt vor
mir, denn ich bin gütig und demütig von Herzen; so werdet ihr Ruhe finden für
eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.“ (Mt.
11, 29f)
„Verflucht,
wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und niedergemetzelt werden.“
(33; 61)
- „Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein
Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das
Schwert umkommen.(…)“ (Mt. 26, 52)
„(…)Wahrlich
in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse
und haut ihnen jeden Finger ab!“ (8; 12)
- „(…) ja, es kommt die Stunde, in der
jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden
sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.“ (Joh. 16, 2)
- „Sind
aber die heiligen Monate verflossen, so erschlagt die Götzendiener, wo ihr sie
findet, und packt sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt
auf! So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen,
so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“
(9; 5)
Das „NEUE“: Ausdrückliche Erlaubnis und sogar Gebot der Anwendung von Gewalt
zur machtpolitisch-militärischen Umsetzung des globalen und universalen
göttlichen Eroberungsauftrags
8. Verlässlichkeit und Wahrheit des Wortes
- „Himmel und Erde werden vergehen, aber
meine Worte werden nicht vergehen.“ (Mt. 24, 35)
- „Ich bin nicht gekommen aufzuheben,
sondern zu erfüllen.“ (Mt. 5, 17)
„Was
wir auch an Versen aufheben oder in Vergessenheit bringen, wir bringen bessere
oder gleiche dafür.(…)“ (2; 106)
„Und
wenn wir ein Zeichen (Vers) mit einem anderen vertauschen – und Allah weiß am
besten, was er hinabsendet - , sprechen sie: „Du bist
nur ein Erdichter.“ Aber die meisten von ihnen sind ohne Einsicht.“
(16; 101)
„Allah
löscht aus und bestätigt, was er will, und bei ihm ist die Mutter der Schrift
(Koran) .“ (13; 39)
(= Abrogations- bzw. „Naskh“-Prinzip)
- „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein
Nein; alles andere stammt vom Bösen.“ (Mt. 5, 37)
„Wer
Allah verleugnet, nachdem er an ihn geglaubt, es sei denn, er sei dazu
gezwungen und sein Herz sei fest im Glauben -, jedoch, wer sein Brust dem Unglauben
öffnet – auf sie soll kommen Zorn von Allah und ihnen soll sein schwere
Strafe.“ (16; 106 – Taqiyya)
Das „NEUE“: Allahs Wort ist nicht wirklich verlässlich und beständig, es kann
sich wandeln, und Gläubige dürfen Ungläubige im Bedrängnisfall über ihre
Religion und deren Ziele täuschen.
9. Eschatologie – Gottes Verheißungen für die Gläubigen
- „Denn Gott hat die Welt so sehr
geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn
nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt
durch ihn gerettet wird. (…)“. (Joh. 3, 16)
„Und
so Allah es gewollt, hätte er euch zu
einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch führt er (Allah) irre, wen er will, und
leitet recht, wen er will; und wahrlich zur Rechenschaft gezogen werdet ihr für
euer Tun.“ (16; 93) (Prädestinationslehre!)
- „Ich sage euch: Ebenso wird auch im
Himmel mehr Freude herrschen über einen
einzigen Sünder, der umkehrt, als über 99 Gerechte, die es nicht nötig haben
umzukehren.“ (Lk. 15, 7)
„Und
nicht vermagst du die Blinden aus ihrem Irrtum zu leiten. Du machst nur hörend,
die an unsere Zeichen glauben und Muslime sind.“ (30; 53)
- „Selig seid ihr, wenn euch die Menschen
um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden auch
schon vor euch die Propheten verfolgt.“ (Mt. 5, 11)
„Und
so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das
Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich,
dem geben wir gewaltigen Lohn.“ (4;
74)
(+ höhere Belohnung für den Kämpfenden als für die anderen gem. 4; 95)
„Glaubt
an Allah und an seinen Gesandten und eifert in Allahs Weg mit Gut und Blut.
Solches ist gut für euch, so ihr es wisst. Er wird euch eure Sünden verzeihen
und euch in Gärten führen, durcheilt von Bächen, und in gute Wohnungen in Edens
Gärten. Das ist die große Glückseligkeit.“ (61; 11f)
- „Er (Gott) ist doch kein Gott der
Toten, sondern der Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig . “ (Lk. 20, 38)
„Und
hätten wir gewollt, wahrlich, wir hätten jeder Seele ihre Leitung gegeben;
jedoch soll das Wort von mir wahr werden: „Wahrlich erfüllen will ich die Hölle
mit Dämonen und Menschen allzumal. So schmeckt denn die Strafe dafür, dass ihr
die Begegnung mit diesem euerm Tag vergaßt. Siehe, wir haben euch vergessen;
schmeckt denn die ewige Strafe für euer Tun.“ ( 32; 13f)
- „Wenn nämlich die Menschen von den
Toten auferstehen, so werden sie nicht mehr heiraten, sondern sie werden sein
wie die Engel im Himmel.“ (Mk. 12, 25)
„Dann sah ich einen neuen Himmel und eine
neue Erde (…) Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus
dem Himmel herabkommen (…) Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird
in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er
, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen
abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine
Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach:
„Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, den diese Worte sind
zuverlässig und wahr. (…)“ (Offb. 21, 1-5)
„von Angesicht zu Angesicht“ (1 Kor. 13, 12)
„Gott wird sein über allem und in
allem.“ (1Kor. 15, 28)
„Siehe, für die Gottesfürchtigen ist ein
seliger Ort, Gartengehege und Weinberge, Jungfrauen mit schwellenden Brüsten,
Altersgenossinnen und volle Becher.“
(78; 31-34)
Ferner: „Isa“ wird nach dem Mahdi wieder auf die Erde
zurückkommen, um alle Kreuze zu zerschlagen, alle Schweine zu töten und
schließlich selbst zu sterben und begraben zu werden.
Das „NEUE“: Das „alte“ Prinzip „Gnade vor Recht“ wird wieder umgekehrt, und
Richten und Verdammen steht vor Retten und Barmherzigkeit. Wer in das Paradies
oder in die furchtbar gezeichnete Hölle fährt, ist von Allah schon
unwiderruflich vorherbestimmt und eigtl. vom Menschen kaum beeinflussbar.
„Garantiert“ ist das Paradies ohnehin nur bei echter Anstrengung für den Islam
– vor allem aber durch das Selbstopfer im Kampf – und trägt recht weltliche
Züge. Allah zeigt sich aber auch dort nie!
-
Was ist nun das „Neue“ von M.? (Zusammenfassung)
1. Gott ist nicht mehr die verlässliche, unendlich barmherzige dreifaltige
Liebeseinheit von Vater, Sohn und Heiliger Geist, die in Jesus Christus
offenbar geworden ist, sondern ein „einfältiger“, unendlich transzendenter und
unberechenbarer Gewaltherrscher.
2. Mensch ist nicht mehr Ebenbild, Kind und Mitarbeiter, sondern Sklave und
Krieger Gottes. Mann und Frau sind nicht mehr gleichwertig.
3. Die spirituellen Gebote fallen wieder in rituelle Äußerlichkeiten zurück und
werden weitgehend von ihrer inneren Zielsetzung – nämlich die Liebe zu Gott, zu
sich selbst und zum Nächsten zu fördern und zu entfalten – entleert.
4. Die lebenspraktischen Gebote dienen in erster Linie nicht mehr der konkreten
Umsetzung der göttlichen Liebe auf Erden und Bildung einer geistlichen
Gemeinschaft für die Ewigkeit, sondern der politischen und auch militärischen
Etablierung und Ausbreitung einer strengen weltlichen Ordnung (Sharia) mit Unterwerfung oder Eliminierung aller
Widerständigen.
5. Das Endziel Gottes für die Gläubigen ist nicht mehr eine innere Erlösung und
Befreiung schon auf Erden und für die Ewigkeit eine unbeschreibbare
übersinnliche Glückseligkeit und geistige Vollendung im Angesicht Gottes
selbst, sondern lediglich ein recht irdisch-sinnlicher Lustgarten, ohne das
große Geheimnis Gottes jemals enthüllt zu bekommen.
- Fazit: Das „Neue“ besteht letztlich in der konsequenten Abschaffung
dessen, was durch das Christentum bereits wirklich „neu“ gesetzt worden war,
und in einem Rückschritt zu dem, was damals schon „alt“ war bei gleichzeitiger
Veräußerlichung, Verweltlichung, „Entspiritualisierung“,
Verschärfung und aggressiver Verbreitung dieses „Neuen“ über die ganze Welt.
Vielleicht war es also doch nicht ganz unberechtigt, wenn die zweite Hälfte des
von Papst Benedikt zitierten Kaiser-Manuel-Zitats dann lautete:
„
– und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie etwa dies, dass der
Glaube, den er verkündete, durch das Schwert zu verbreiten sei.“
Und vielleicht ist ebenso berechtigt, was Juden und Christen schon damals über den I. sagten:
„Wir hörten hiervon nicht in der
letzten Religion; siehe, dies ist nichts als eine Erfindung.“ (38;7)
und offenbar Mohammeds eigene Gefolgschaft:
„Mein Herr, siehe, mein Volk hält diesen
Koran für eitles Geschwätz!“ (25; 30)
-
Bibelworte an die islamkritischen Christen:
- Röm. 12, 21: „Besiege
das Böse durch das Gute!“
- Eph. 5, 10: „Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt
nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern
deckt sie auf!“
-
Bibelwort zu den islamophilen
Christen:
2 Kor. 11, 13: „(…) Denn diese Leute sind Lügenapostel, unehrliche Arbeiter;
sie tarnen sich freilich als Apostel Christi . Kein Wunder, denn auch der Satan
tarnt sich als Engel des Lichts. Es ist also nicht erstaunlich, wenn sich auch
seine Handlanger als Diener der Gerechtigkeit tarnen (…).“
-
Bibelworte zu den Muslimen:
- 2 Korinther 3, 6: „Denn der Buchstabe
tötet, der Geist aber macht lebendig.“
- (Gal. 5, 1): „Zur Freiheit hat
Christus uns befreit“.
Für Beide aber gilt: „Niemand kann zwei Herren dienen.“
Inspiration durch Paulus’ „Kampfaufruf“ in Eph.
6, 10ff:
"10 Im übrigen, meine Brüder, seid
stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 11 Zieht die ganze
Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den listigen
Kunstgriffen des Teufels; 12 denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch
und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die
Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte]
der Bosheit in den himmlischen [Regionen]. 13 Deshalb ergreift die ganze
Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tag widerstehen und, nachdem ihr alles
wohl ausgerichtet habt, euch behaupten könnt. 14 So steht nun fest, eure Lenden
umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, 15
und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft [zum Zeugnis] für das Evangelium
des Friedens. 16 Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr
alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, 17 und nehmt auch den Helm des
Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, 18 indem ihr zu
jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck
in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen."
Schlussbemerkung:
Das
Neue Testament war das wirklich
„Neue“, das am besten erfasst hat, wer und wie Gott ist, was er von uns will
und was nicht. Alles, was darüber hinausgeht, ist unnötig, um nicht zu sagen
falsch.